LaPullunda und Hahnentritt

Der Hahnentrittstoff lag hier schon eine Weile und wartete auf seine Bestimmung. Irgendwie hatte ich den zwar als Schnäppchen erworben und dann wusste ich nicht mehr, was ich damit anstellen will… Kennt ihr das? Schlagt ihr dann auch ganz unvernünftig zu?

Und dann kommt ein neues Schnittmuster um die Ecke und plötzlich hat man es vor den Augen! Stoff und Schnitt passten für mich im Kopf perfekt zusammen! Und so entstand der LaPullunda ein Schnittmuster von Pedilu.

Dank der Abnäher im Rücken sitzt der LaPullunda nicht sackig. Beim nächsten Mal muss ich für meine 1,63 die Abnäher jedoch etwas höher setzen.

Mich faszinierte die große durchgehende Tasche und die verschiedenen Kragenvarianten.

Im Februar hab ich mich aufgrund der Kälte für den großen Kuschelkragen entschieden, aber ich denke, dass im Frühjahr noch eine weitere Variante ohne Kragen hinzukommen wird und vielleicht sogar die Kurzvariante.

Mein Vorsatz für die nächsten Projekte ist alltagstauglichere besser gesagt bürotauglicher Kleidungsstücke fürs Büro zu nähen…

Das Ebook ist knapp aber ausreichend ausführlich erklärt. Nur bei der Tasche musste ich fünfmal lesen und ein paarmal Probe stecken, wie es denn dann fertig aussehen könnte.

Kommt gut durch die restliche Woche.

Liebe Grüße,

Kerstin

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Frau Nora – Lässig in Strick

Tja, die Frau Nora… Ewig bin ich um dieses Schnittmuster herumgeschlichen. Ich habe mir viele Beispiele angesehen und war hin und hergerissen. Kaufen oder nicht kaufen?

Bei einigen Beispielen gefiel mir der Kragen sehr gut und bei anderen wieder nicht. Aber irgendwie ließ es mich nicht los und ich kaufte dann doch.

Und dann kam das nächste Problem. Welcher Stoff? Damit der Kragen auch vernünftig fällt. Aber dank der Januar-Aktion bei Pepelinchen hatte ich endlich den passenden Stoff. In der Monatsaktion gab es feinen Strickstoff. Ich war erstmal skeptisch, ob der nicht doch zu leicht fällt und der Kragen dadurch keinen Stand hat. Aber Versuch macht Klug!

Das Schnittmuster ist keine Herausforderung. Beim Beleg soll man ja ordentlich bügeln, was aber bei dem Strick nicht wirklich geholfen hat. Also habe ich die Naht innerhalb der Nahtzugabe an die Innenseite des Belegs festgesteppt. Nicht komplett aber gute 10 cm der Ausschnittmitte an Vorder- und Rückseite.

Um es mir dann beim Rest einfach zu machen, habe ich das Säumen der Ärmel und des Saums weggelassen. Der Strick rollt sich einfach etwas ein und das finde ich extrem lässig. Also nur fix die Overlocknähte in die Naht gezogen und fertig.

Und im Ergebnis bin ich echt zufrieden. Ein lässiger aber doch schicker Strickpullover fürs Büro ist somit entstanden!

Und bei den jetzigen Temperaturen genau richtig.

 

Habt´s fein und bis bald,

eure Kerstin

 

Zu Gast bei RUMS und bei den kreativen Adern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Shirt Taru

Letztes Jahr gab es bei Sophia von Näähglück wieder einen Adventskalender. Hinter jedem Türchen verbarg sich ein Teil eines Schnittmusters. Insgesamt waren es 7 oder 8 Projekte. Unter anderem war das Shirt Taru dabei.

Ein normales Longsleeve, welches jedoch nach unten hin leicht ausgestellt ist. Weiterhin waren Schnittmuster für einen Hoodie, Kniestrümpfe, ein Latzkleid und für eine Rucksacktasche dabei. Also insgesamt echt sehr vielfältig. Aber das Shirt Taru ist das einzige, welches ich bisher genäht habe.

Von meinem Besuch beim Lillestofffestival 2017 hatte ich noch diesen schönen Modal gekauft, der hier verlinkte Modal ist eine andere Farbe, den blauen gibt es leider nicht mehr.

Der eine Meter hat exakt gereicht. Was an den Ärmeln an länge fehlte, habe ich durch Bündchen ersetzt. Insgesamt habe ich den Schnitt in der Länge um ca. 2 cm gekürzt.

Und somit darf nun ein weiteres Basic-Teil in meinen Kleiderschrank einziehen.

 

Die Schnitte aus dem Adventskalender kann man im Näähglück-Shop alle kaufen. Die Adventskalender-Freebooks gab es Doppelgrößen, aber jetzt als Kauf E-Book sind sie in Einzelgrößen erhältlich. Für mich habe ich Größe 36/38 genäht.

Kommt gut ins Wochenende,

Liebe Grüße Kerstin

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Was Neues muss her…

… kennt ihr das: Ihr schaut in euren Kleiderschrank und wißt nicht, was ihr anziehen sollt? Vor unserem Umzug habe ich zusammen mit meiner Mutter ordentlich ausgemistet. Sie ist da knallhart und hat auch gleich alles für die Altkleidersammlung mitgenommen… Das war gut, ich hätte sonst bestimmt wieder was davon zurück in den Schrank gelegt.

Aber so ist nun Platz für Neues.

Als erstes habe ich das Shirt Tunturi in der Damenversion für mich genäht. Bis zur Fertigstellung hat es schlappe zwei Monate gedauert. Immer schoben sich andere Sachen dazwischen. Aber Anfang des Jahres hatte ich dann mal endlich alle angefangenen Sachen fertig genäht. Und dank Stativ und Fernauslöser auch fotografiert. Das ist allerdings noch echt ausbaufähig.

Genäht habe ich die Größe 38. Im Schnitt ist angegeben, wieviel man kürzen sollte, wenn man kleiner ist. Das mag ich sehr an den Schnittmustern von Sophie aka Näähglück. Meist nehme ich sogar etwas mehr weg, weil es dann für mich stimmiger ist. Zusätzlich gibt es noch zwei Ausschnittvarianten, man kann wählen zwischen einem kleinem und einem großen Ausschnitt. Ich habe mich für den kleinen Ausschnitt entschieden und die Variante mit Beleg genäht.

Den Stoff hatte ich letztes Jahr im September bei der Plantagenparty vom Stoffonkel erworben. Und letzte Woche wurde der nächste Termin für die Plantagenparty im Mai bekannt gegeben. Also wenn ihr in Berlin oder Umgebung wohnt, dann schaut doch mal vorbei. Ich werde am Freitag dort sein.

Ach und von den schwarzen Dotties fiel sogar ein Kinder-Tunturi für meine Große mit ab… Partnerlook. Sie hat sich riesig gefreut.

Liebe Grüße,

Kerstin

 

 

 

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Ein Cardigan namens Frollein

Schon letztes Jahr habe ich den Cardiganfrollein angefangen zu nähen und obwohl das laut Anke von Mojoanma ein schnelles Projekt ist, hats bei mir mal wieder länger gedauert.

Aber ganz ehrlich, wenn ihr eine Stunde Zeit habt und euch ein Meter Stoff zur Verfügung steht, dann schafft man es auch in der angegebenen Zeit!

Ich habe den schönen Lillestoff-Jacquard aus dem Goodiebag vom Lillestofffestival 2017 verwendet. Der hat exakt gereicht.

Man muss die Kanten nicht zwingend umnähen, jedoch fand ich es so schöner und im Ergebnis ordentlicher. Auch wenn Jacquard nicht ausfranst, ist es so für mich so stimmiger und auch eher bürotauglich.

Das Praktische ist, dass man dank des Tutorial nicht mal ein Schnittmuster ausdrucken und zuschneiden muss. Sie bietet aber eine Schablone als Hilfe an, welche ich jedoch nicht brauchte.

Und so ist ein für mich schickes Teil für den Winter zum Drüberwerfen und einkuscheln entstanden, welches sich mit unifarbenen Basics gut kombinieren läßt.

Dieses Freebook kann ich euch nur empfehlen. Vielen lieben Dank für dieses Tutorial, Anke.

Liebe Grüße,

Kerstin (die in Echt mehr lacht als auf diesen Bildern hier, aber das muss ich beim Knipsen mit dem Selbstauslöser noch üben)

 

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Oversize Pulli – Teil 2

Neben dem Oversize Pulli (hier) für meine Trainingsfreundin habe ich auch einen für mich genäht. Nach dem Schnittmuster von The Couture.

Diesmal aus Jacquard mit Fischgrätmuster, diesen hatte ich letztes Jahr bei Pepelinchen erworben. Die Dehnbarkeit bei Jacquard ist ja eher begrenzt, aber trotzdem reicht sie noch um den Pullover mit dem leicht anliegenden Kragen über den Kopf zu bekommen.

Für die kalte Jahreszeit ist der Pulli ideal. Nicht zu dick, aber trotzdem hält er warm. An dem Schnittmuster habe ich keinerlei Änderungen vorgenommen.

Eventuell wäre es für mich besser gewesen, wenn ich den Schnitt in der Länge gekürzt hätte.

Aber so fällt er um den Bauch schön locker und versteckt das Wohlstandsbäuchlein. Genäht habe ich eine 38.

Und in diesem unaufgeregtem Grau ist er wunderbar kombinierbar zu Hosen oder gar Röcken!

Liebe Grüße,

Kerstin

Nach langer Zeit heute auch mal wieder bei RUMS

Oversize Pulli mit Sternen

Für eine liebe Freundin hatte ich im letzten Jahr (schon im September!) zum Geburtstag den Oversize Pulli aus der Feder von Kira genäht.

Cathrin hat sich sehr gefreut und ganz spontan haben wir dann mit dem Handy ein zwei Bilder bei uns in der Turnhalle geknipst.

Genäht habe ich den Pulli in Größe 38 aus Sommersweat von AfS und da mein Stoff nicht für ganze Ärmel gereicht hat, gab es nur 3/4 lange Ärmel, die ich nicht wie im Schnitt vorgesehen mit Bündchen versehen habe, sondern einfach gesäumt habe.

Ich mag den Kragen total gerne. Er liegt an ohne einzuengen. Der Schnitt ist meiner Meinung nach ideal, um damit gut über den Winter und die zu dem Zeitpunkt noch bevorstehenden Weihnachtszeit zu kommen 😉

Oversized ist ja immer so eine Sache. Bei manchen Schnitten sieht man aus wie in einen Kartoffelsack gesteckt. Der Vorteil an dem Schnitt hier ist, dass er durch das untere Bündchen Halt bekommt und man selbst entschieden kann wie fluffig man das Shirt tragen möchte. Die nächsten Tage möchte ich dann noch die Variante mit langen Ärmeln zeigen, welche ich für mich genäht hatte.

Bis dahin, habts fein,

eure Kerstin

 

 

Heute zu Gast bei: AfterworksewingSelbermachenMachtGlücklich, Bio-Linkparty bei Keko-Kreativ und MittwochsMagIch von Frollein Pfau