Kleider für den Frühling

Naja, wenn man heute rausschaut, dann zweifelt man eher daran, dass es Frühling sein soll… Viel zu kalt und teilweise zu naß. Aber ich hoffe einfach weiter, dass ich meine Frau Jette bald öfter tragen kann. Denn nach einigen Anpassungen mag ich sie sehr.

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Der Schnitt Frau Jette von Nina besser bekannt als Hedi näht ist simpel zu nähen. Man sollte schonmal mit Gummiband oder Framilon gekräuselt haben, aber das war es eigentlich schon an Herausforderung.

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Ich mag es ja, wenn man relativ schnell ein schönes Ergebnis in den Händen hält. Problematisch war hier nur, dass der Schnitt mal wieder für Frauen jenseits der 1.70m ausgelegt ist und ich deshalb das Oberteil um einiges kürzen musste.

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Genäht ist das Kleid aus einem wunderbar leichten Javainaise, den ich mal vor Ewigkeiten im Sale bei Buttinette gekauft habe.

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Kommt gut durch die restliche Woche,

liebe Grüße Kerstin

 

 

Auch zu finden bei: AfterWorkSewing und MeMadeMittwoch

Frau Ava und der Frühling

Als ich letztes Jahr bei dem Meet and Sew von Selmin war, konnte ich die Frau Ava von Fredi anprobieren. Die Überlegung das Schnittmuster zu kaufen bestand schon länger. Allerdings war ich mir unsicher, ob mir diese „EggShape“-Form als etwas kleinere Frau steht. Jedoch konnte mich Frau Ava überzeugen.

 

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Genäht sind die Schnittmuster von Hedi in den meisten Fällen recht fix und ohne große Probleme. So auch in diesem Fall. Da das Schnittmuster für Damen über 1,70 m ausgelegt ist, habe ich unten die Saumzugabe weggelassen. Und auch die Ärmel etwas gekürzt, damit der 7/8 Look nicht ganz verloren geht. Da hätte ich jedoch ein Ticken mehr wegnehmen können!

 

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Extra für diesen Schnitt hatte ich mir den schwarzen Steppsweat von Lillestoff gekauft und bin aufgrund der Überlänge des Stoffes mit 1,50m hingekommen. Im Schnittmuster werden gute 2 Meter veranschlagt, was bestimmt auch hinkommt, wenn man einen gemusterten Stoff nimmt bzw der Stoff keine Überlänge aufweist.

 

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Unschlüssig bin ich immernoch, ob und wenn ja wie einen Verschluß an die Jacke anbringe… Vielleicht sollte ich beim nächsten Besuch im Stoffgeschäft mal nach großen schwarzen Knöpfen Ausschau halten oder doch lieber ein Knebelverschluß??

 

 

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Kommt gut durch die Woche und lasst euch von dem Grau da draußen nicht die Laune verderben!

Liebste Grüße,

Kerstin

 

 

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Kleider für kleine Damen

Wenn Mädels in einem bestimmten Alter sind, dann wollen sie selbst bestimmen, was sie anziehen und meistens muss es ein Kleid sein. Ich weiß nicht wieviele Kleider bei der Großen im Schrank liegen, aber Kleider kann man ja nie genug haben. Und da auch noch zwei 4. Geburtstage von kleinen Damen anstanden, war klar, dass Kleider genäht werden müssen!

Damit sich das Nähen lohnt, sollte meine Große auch gleich noch eins bekommen. Zumal alle drei Mädels die gleiche Größe haben. Die Stoffwahl fiel auf den lang gehegten  Bio-Jersey von Lillestoff namens „Faultier mit Mädchen“. Der Stoff rechte ziemlich genau für drei Kleider nach dem Schnittmuster von Lillesol und Pelle Basic Nr. 35 mit amerikanischen Ausschnitt.


Vor dem Zuschneiden habe ich noch zu mir selbst gesagt, dass ich unbedingt darauf achten muss, den Stoff richtig zu legen. Aufgrund des Motivs ist man fix dabei den Stoff falsch zuzuschneiden und natürlich kam es so. Diese kopfüber hängenden Faultieren und Mädels haben mich verwirrt. Nun gut, damit wird das also ein Kleid fürs eigene Kind, denn Verschenken kann man das ja nicht. Bei Zuschnitt der andern beiden Kleider ging dann nix mehr schief. Das Nähen war auch keine große Herausforderung. Die Ebooks von Julia sind immer gut bebildert und verständlich erklärt.

Inzwischen sind die beiden Kleider verschenkt und auch das große Tochterkind trägt ihre kopfstehenden Bäume sehr gerne… Bisher hat sie den Fehler noch nicht moniert. Ehrlicherweise habe ich es ihr auch nicht gesagt. *zwinker*

 

Einen schönen Mittwoch euch allen.

 

Liebste Grüße Kerstin

 

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Stoff: Lillestoff Faultier aus dem Jahre 2015, gibt jetzt nur noch bei anderen Anbietern.

Schnitt: Lillesol und Pelle

 

 

Kapuzenpulli von Klimperklein

Das ich ein großer Fan von Pauline Dohmen und ihren Schnittmustern bin, ist nichts Neues! Bessere Schnittmuster für Kinder gibt es für mich kaum. Und so kommt auch dieser Kapuzenpulli ganz schlicht daher und unaufgeregt.


Zum Geburtstag des Sohnes einer Freundin ist nun schon fast Tradition, dass dieser einen Pullover von mir bekommt. So sein O-Ton „die sind immer so kuschlig“! Passend für die kalten Temperaturen ist der Pulli auch aus dickem Sweat genäht und einfach nur mit ein wenig geringeltem Jersey aufgepeppt. Mehr muss bei einem klassischen Kapuzenpulli nicht sein.


Das Schnittmuster ist aus dem ersten Buch von Pauline.

Kommt gut durch die Woche und genießt die Sonne, sofern sie es heute wie versprochen durch die Wolken schafft!

Liebste Grüße,

Kerstin
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Finale beim Blusen-Sew-Along

Check, kann ich nur sagen. Trotz der wenigen Zeit habe ich es geschafft. Ursprünglich wollte ich ja die Bluse Bellah nähen, aber ganz Lemming und weil es quasi ein Sonderangebot bei Annika zur Cheyenne Bluse gab, bin ich dann doch kurzfristig schwach geworden.

Also im Sauseschritt das Schnittmuster zugeschnitten, dann Stoff rausgesucht und auch diesen zugeschnitten. Mehr zu den ersten Schritten könnt ihr hier nach lesen.

Das Nähen war allerdings schon eine Herausforderung… Bei jedem Schritt musste man oft vorher oder nachher bügeln. Meistens vorher und nachher. Puhhh. Ich liebe bügeln… nicht! Insgesamt habe ich vier Abende und einen Vormittag benötigt, um die Bluse fertig zustellen.

Aber ich muss sagen, mit jeder umgeblätterten Seite der Anleitung und nach jedem Bügeln nahm Cheyenne Gestalt an. Mein kleines Nähherz hüpfte und klopfte immer lauter je näher ich mich dem Ziel, eine fertige Bluse in den Händen zu halten, näherte. Jetzt nur nichts auf den letzten Metern falsch machen murmelte ich mantramäßig zu Beruhigung meinerseits. Es ging gut aus, ohne grobe Schnitzer schaffte ich es fertig zu werden.

Voller Freude setzte ich noch die Knöpfe. In Ermangelung von richtigen Knöpfen und ehrlich gesagt auch der Einfachkeithalber habe ich mich für schwarze Druckknöpfe entschieden. Dann noch fix das Label drauf, alles bügeln und ab in die Tasche für den Mädelstrip nach Rom.

Glücklicherweise schien dort sogar am vergangenen Samstag kurzzeitig die Sonne…

Gruß, die blusenverliebte Kerstin

 

Verlinkt zu: EllePuls – Finale des Blusen-Sew-Alongs und Freutag

 

Blusen-Sew-Along – Teil 2

Wie üblich mit ordentlicher Verspätung kommt hier mein Beitrag zum Zwischenstand beim Blusen-Sew-Along von EllePuls.


Nach langem Überlegen hatte ich mich dann doch noch mal umentschieden. Statt der geplanten Bellah ist es noch die Cheyenne  von Hey June Patterns geworden.

Also „fix“ das Schnittmuster zugeschnitten, Stoff ausgesucht und ab dafür. Haha, so einfach war das alles nicht…

So eine Bluse ist schon ein sehr anspruchsvolles und zeitintensives Projekt.

 

Aber nun zu den wichtigen Fragen von EllePuls zum zweiten Teil:

  1. Schnittänderungen

Ja, zwei Sachen habe ich geändert. Im Ebook steht, dass die Ärmel lang ausfallen und kleine Frauen, die Ärmel um 5cm kürzen sollen. Check, erledigt. Was mir später dann aufgefallen ist, ist das ja entsprechend der Riegel für die 3/4 Ärmel dann ja auch gekürzt werden muss. Das habe ich getan, leider jedoch zu wenig. Trotz angenähter Manschette Luft die Spitze des Riegels jetzt hervor… Da muss ich mir nochmal was überlegen.

 

2. Erste Nähte

Die liefen schonmal komplett falsch… Gleich mal bei der Knopfleiste die beiden Teile nicht rechts auf rechts, sondern links auf links genäht… Der Auftrennet war neben dem Bügeleisen sowieso mein bester Freund beim Nähen dieser Bluse! Frohen Mutes nach dem Auftrennen wieder an die Maschine gesetzt und es dauerte garnicht lange und schon brach die Nadel ab… Super… Als wenn das ganze Projekt nicht eh schon eine riesen Herausforderung war, ging selbst bei einfachen Sachen alles schief.

 

3. Hürden

Am Anfang wirkte das ganze Projekt auf mich wie eine einzige riesengroße Hürde. Die Anleitung habe ich gefühlt 1000Mal gelesen und mich gefragt, wie ich das überhaupt schaffen soll. Aber ich muss sagen, es ging. Es erforderte wahnsinnig viel Konzentration und ich bin nur im gefühlten Schneckentempo voran gekommen. Die Anleitung erwies sich in der Praxis aber als wirklich gut. Vieles, was ich beim ersten Lesen nicht verstanden hatte, konnte ich dann mit dem Stoff in der Hand nachvollziehen und dann umsetzen.

Heute ist die Bluse fertig geworden… aber dazu dann mehr am Sonntag oder vermutlich eher am Anfang der Woche.

Jetzt geht es erstmal nach Rom mit den Mädels vom Sport.

Ein wunderschönes Wochenende und happy sewing.

 

Eure Kerstin

 

Verlinkt zu EllePuls – Blusen-Sew-Along

Zweimal grün macht ein lüttes Tuch

… und darf dann bei #12coloursofhandmadefashion mitmachen. Denn so heisst die neue Jahresaktion von Selmin bei Tweed and Greet. Im Januar wurde die Farbe grün ausgewählt. Hmmm. Grün, petrol geht ja, aber grün? Ein Blick in meinem Stoffschrank und in die kleinen feinen Stapel davor ergab folgende Auswahl:

Wieder überlegt. Mach ich das jetzt? Was Grünes? Wenn ja was? Schlußendlich habe ich mich für den oberen inzwischen wirklich sehr gut abgelagerten grün/petrolfarbenen Stoff entschieden. Da ich schon seit Ewigkeiten mal das Lütte Tuch von Annelie von Ahoi nähen wollte, bot sich Webware ja an und als Unterseite habe ich dann gleich den anderen leicht grünen Strickfleece direkt darunter verwendet.

Die Kombi stand fest, das Projekt auch, also *Hü* wie ein Kollege immer sagt. Die Anleitung zum Tuch ist selbst erklärend und auch das erste Mal Knebelverschlüsse annähen war jetzt garnicht so schlimm. Nach einer knappen Stunde hatte ich also ein fertiges grünes Produkt in den Händen. Nur weit und breit kein Mensch zum Ablichten… Dann also Selfies.

Und da wir inzwischen schon im Februar angekommen sind, kann man sich auch jetzt schon das nächste Projekt zur Farbe Beige überlegen. Mehr dazu hier.

 

Kommt gut durch die Woche,

liebste Grüße Kerstin

 

Verlinkt zu: #12coloursofhandmadefashion, Creadienstag, HoT und Dienstagsdinge