Blusen-Sew-Along – Teil 2

Wie üblich mit ordentlicher Verspätung kommt hier mein Beitrag zum Zwischenstand beim Blusen-Sew-Along von EllePuls.


Nach langem Überlegen hatte ich mich dann doch noch mal umentschieden. Statt der geplanten Bellah ist es noch die Cheyenne  von Hey June Patterns geworden.

Also „fix“ das Schnittmuster zugeschnitten, Stoff ausgesucht und ab dafür. Haha, so einfach war das alles nicht…

So eine Bluse ist schon ein sehr anspruchsvolles und zeitintensives Projekt.

 

Aber nun zu den wichtigen Fragen von EllePuls zum zweiten Teil:

  1. Schnittänderungen

Ja, zwei Sachen habe ich geändert. Im Ebook steht, dass die Ärmel lang ausfallen und kleine Frauen, die Ärmel um 5cm kürzen sollen. Check, erledigt. Was mir später dann aufgefallen ist, ist das ja entsprechend der Riegel für die 3/4 Ärmel dann ja auch gekürzt werden muss. Das habe ich getan, leider jedoch zu wenig. Trotz angenähter Manschette Luft die Spitze des Riegels jetzt hervor… Da muss ich mir nochmal was überlegen.

 

2. Erste Nähte

Die liefen schonmal komplett falsch… Gleich mal bei der Knopfleiste die beiden Teile nicht rechts auf rechts, sondern links auf links genäht… Der Auftrennet war neben dem Bügeleisen sowieso mein bester Freund beim Nähen dieser Bluse! Frohen Mutes nach dem Auftrennen wieder an die Maschine gesetzt und es dauerte garnicht lange und schon brach die Nadel ab… Super… Als wenn das ganze Projekt nicht eh schon eine riesen Herausforderung war, ging selbst bei einfachen Sachen alles schief.

 

3. Hürden

Am Anfang wirkte das ganze Projekt auf mich wie eine einzige riesengroße Hürde. Die Anleitung habe ich gefühlt 1000Mal gelesen und mich gefragt, wie ich das überhaupt schaffen soll. Aber ich muss sagen, es ging. Es erforderte wahnsinnig viel Konzentration und ich bin nur im gefühlten Schneckentempo voran gekommen. Die Anleitung erwies sich in der Praxis aber als wirklich gut. Vieles, was ich beim ersten Lesen nicht verstanden hatte, konnte ich dann mit dem Stoff in der Hand nachvollziehen und dann umsetzen.

Heute ist die Bluse fertig geworden… aber dazu dann mehr am Sonntag oder vermutlich eher am Anfang der Woche.

Jetzt geht es erstmal nach Rom mit den Mädels vom Sport.

Ein wunderschönes Wochenende und happy sewing.

 

Eure Kerstin

 

Verlinkt zu EllePuls – Blusen-Sew-Along

Zweimal grün macht ein lüttes Tuch

… und darf dann bei #12coloursofhandmadefashion mitmachen. Denn so heisst die neue Jahresaktion von Selmin bei Tweed and Greet. Im Januar wurde die Farbe grün ausgewählt. Hmmm. Grün, petrol geht ja, aber grün? Ein Blick in meinem Stoffschrank und in die kleinen feinen Stapel davor ergab folgende Auswahl:

Wieder überlegt. Mach ich das jetzt? Was Grünes? Wenn ja was? Schlußendlich habe ich mich für den oberen inzwischen wirklich sehr gut abgelagerten grün/petrolfarbenen Stoff entschieden. Da ich schon seit Ewigkeiten mal das Lütte Tuch von Annelie von Ahoi nähen wollte, bot sich Webware ja an und als Unterseite habe ich dann gleich den anderen leicht grünen Strickfleece direkt darunter verwendet.

Die Kombi stand fest, das Projekt auch, also *Hü* wie ein Kollege immer sagt. Die Anleitung zum Tuch ist selbst erklärend und auch das erste Mal Knebelverschlüsse annähen war jetzt garnicht so schlimm. Nach einer knappen Stunde hatte ich also ein fertiges grünes Produkt in den Händen. Nur weit und breit kein Mensch zum Ablichten… Dann also Selfies.

Und da wir inzwischen schon im Februar angekommen sind, kann man sich auch jetzt schon das nächste Projekt zur Farbe Beige überlegen. Mehr dazu hier.

 

Kommt gut durch die Woche,

liebste Grüße Kerstin

 

Verlinkt zu: #12coloursofhandmadefashion, Creadienstag, HoT und Dienstagsdinge

Der Sloane Sweater mein neues Lieblingsteil

Trotz des niedrigen Energielevels am Abend habe ich doch ein zwei Sachen für mich in den letzten Wochen genäht.

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Das erste Teil ist der Sloane Sweater von Named Clothing. Auf dieses Schnittmuster bin ich bei dem Meet&Sew im Rahmen der 12lettersofhandmadefashion aufmerksam geworden. Frederike vom Blog Seemannsgarn hatte diesen Sweater für ihr Dezemberoutfit genäht.

Der Schnitt gefiel mir gerade durch seine von unten am Vorderteil beginnenden nach schräg oben verlaufenden Abnäher. Das ist mal was anderes. Zu dem sitzt der Sweater und klassische einfache aber raffinierte Basicteile kann man ja immer im Schrank gebrauchen.


Eventuell würde ich den Schnitt beim nächsten Mal einen kleinenTicken nach unten verlängern. Im Alltag rutscht der Sweater immer ein wenig hoch und aus dem Alter, wo man bauchfrei rumläuft bin ich defintiv raus.


Stoff ist der allseits geliebte Glitzersweat von Lillestoff. Da ich nur einen Meter hatte, sind die Ärmel in 7/8 Länge.
Kommt gut durch die restliche Woche,

Liebste Grüße Kerstin
Verlinkt zu: MeMadeMittwoch und Jahres Sewalong bei Fräulein An sowie zu den LillieLiebLinks

Vielleicht doch mal wieder ein Sewalong?

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Lang ists her, dass ich größere Projekte in Angriff genommen habe. Seit dem ich wieder arbeite, ist mein Energielevel abends zu niedrig… Meist schlägt der Sofamagnet zu und ich scrolle durch Blogs und Facebookgruppen. Meist ärgere ich mich dann, wenn ich ins Bett gehe, dass ich den Abend nicht genutzt habe. Das möchte ich 2017 gerne ändern und da bietet sich das Blusensewalong von EllePuls an.

Nach langem Überlegen werde ich mich nochmal an die Bluse Bellah von Prülla wagen. Da ist das Schnittmuster schon zugeschnitten. Stoff liegt ebenfalls schon bereit. Somit sollte das Projekt machbar sein! Und diesmal auch ohne Fake-Knopfleiste!

Meine erste Bellah könnt ihr hier sehen.

Den Stoff zeige ich euch nächste Woche. Jetzt ist es zu dunkel zum Fotografieren!

Bis demnächst

LG Kerstin

 

 

Immer wieder gerne…

… nähe ich für Babys, die im Freundes- oder Kollegenkreis geboren werden. Inzwischen habe ich so eine Art festes Repertoire an Schnittmustern, welche ich bevorzugt nähe. Meist nähe ich die Sachen erst ab Größe 68/74. Dann tragen es die Kleinen schon etwas länger als nur ein paar Wochen.

Bewährt haben sich vor allem die Checkerhose und die Babyhose, beide wachsen super lange mit und können somit über Monate getragen werden.

Passend dazu dann gerne die Wendezipfelmütze. Einerseits ist ddie Passform einfach unschlagbar und andererseits kann man hier gut Muster kombinieren und auch kleine Reste gut in Szene setzen. Je nach Belieben der Eltern kann man sich für gewagt bunt oder doch  eher uni bzw. dezent gemustert entscheiden. Ebenso bei den Halstüchern.

Und damit das Set komplett ist, gibt es noch ein passendes Shirt dazu. Hier habe ich mich auf das Schlupfshirt von Konfettipatterns eingeschossen. Dank des amerikanischen Ausschnitts, braucht man auch keine Sorge haben, dass das beschenkte Baby aufgrund seiner Kopfgröße nicht durch den Ausschnitt kommt.

 

Für die Mütter/Väter nähe ich gerne ein Kinderwagenmuff. Schwierig dabei ist eigentlich nur, den richtigen Geschmack bei der Stoffauswahl zu treffen. Wenn es für eine Kollegin/Kollegen ist, kennt man ja oft nichtmal den Kinderwagen! Und wenns ganz arg kommt, haben die neuen Eltern sogar schon einen Muff, dann kann man nur hoffen, dass der genähte einfach besser gefällt.

 

Bisher kamen diese Sets immer gut an und da diese Jahr doch noch das ein oder andere Baby geboren wird bzw. auch schon da sind, hab ich immer mal wieder die Gelegenheit für so kleine Zwerge zu nähen. Meine beiden Damen sind dieser Größe schon lange entwachsen.

Schönes Wochenende wünsche ich euch.

LG Kerstin

 

 

Verlinkt zu: Freutag, Kiddikram und sew mini

 

L wie Last Call for #12lettersofhandmadefashion

Heute ist quasi Einsendeschluss für den Buchstaben L bei Selmin von Tweed and Greet.

Das heisst für mich, dass ich meinen Beitrag nun endlich mal fertig stellen möchte! Immer gab es irgendwas zu tun und somit rückte der Post auf der To-Do-Liste einfach weiter nach unten… Jetzt aber!

Anläßlich des letzten Buchstabens fand ja in Berlin ein Meet and Sew  statt. Bei diesem Treffen konnte man quatschen und nähen… was will Frau mehr? Zwei Tage komplett für das liebste Hobby und nebenbei wurde man auch noch verköstigt. Ein Traum, sag ich euch. Die Wochen davor waren bei mir von viel Arbeit geprägt und demzufolge hatte ich überhaupt nichts genäht. Immerhin schaffte ich es noch am Freitag vor dem Meet and Sew mein Projekt zuzuschneiden. Selmin hatte ja den Buchstaben L gezogen und nach anfänglichem Hin und Herüberlegen, was man da nun nähen könnte, kam dann doch die zündende Idee. Das meine ich allererste Schnittmuster von Pedilu bloggt, die La Weste!

Dieses Schnittmuster bietet gleich verschiedene Varianten an, man kann es einerseits als kurze oder als normallange Weste mit oder ohne Flügelärmel sowie mit einem kuschligen Schalkragen nähen. Bei einem Blick ins kaum noch überschaubare Stoffregal fiel die Wahl auf zwei Stöffchen. Vor meinem inneren Auge konnte ich schon die kuschlige Weste mit Flügelärmeln und Schalkragen sehen und einmal die La Weste als modisches Accessoire ohne viel SchnickSchnack in der gekürzten Version.

Genäht waren beide superschnell und ohne Probleme. Die Anleitung haut hin und die Passform ebenfalls. Wem also noch ein Schnittmuster für eine Weste fehlt, dem kann ich dieses wirklich empfehlen.

Passend dazu habe ich noch ein Lederband zum Binden genäht! Damit ist das L gleich doppelt umgesetzt!

Für die zweite Weste hatte ich stofftechnisch Neuland betreten. In einem Stoffkalender befand sich dieser gehäkelte Stoff. Beim Auspacken damals habe ich gleich überlegt, ob es überhaupt lohnt diesen ins Regal zu räumen. Aus so einem Stoff würde ich NIE was Nähen… Aber jeder Stoff findet irgendwann seine Bestimmung… und so angezogen finde ich es nicht schlecht. Klar kann man denken, ich habe Omas gehäkelte Tischdecke geklaut, aber was solls, dafür er glitzert sogar ein wenig!!

Die Bilder sind ebenfalls bei dem Meet and Sew entstanden. Vielen lieben Dank an Ivonne von Min Deern für die vielen Fotos!

Damit verabschiede ich mich für dieses Jahr! Nächstes Jahr geht es weiter und bei Selmin startet eine neue Aktion! Mehr dazu könnt ihr hier lesen!

Kommt gut rüber ins nächste Jahr! Wir lesen uns.

LG Kerstin

 

Verlinkt zu: #12lettersofhandmadefashion

Ein Lederband und die Weihnachtsgeschenkewanderkiste…

… oder kurz WGWK und heut bin ich dran. Bei Jana von Zum Nähen in den Keller könnt ihr mehr zu dieser tollen Aktion lesen.

Lange habe ich überlegt, was ich in die Kiste legen könnte. Meine erste Idee war ein Wäscheklammerbeutel. Aber dann war ich mir unsicher, ob sich darüber überhaupt jemand freuen würde. Die Schwierigkeit ist ja für jemand Unbekanntes etwas zu nähen, was denjenigen erfreut und nicht gleich in einer Ecke versauert. Also nochmal Brainstorming. Dabei herausgekommen ist die Idee ein Ledergürtelband zu nähen.


Letzten Sommer habe ich mir ein Kleid gekauft und die Verkäuferin zeigte mir einen Ledergurt zum Binden.  Äußerst praktisch und ein schickes variables Accessoire. Meine Mutter wollte auch gleich eins. Da ich daheim noch ausreichend Lederjersey hatte, dachte ich mir, dass kann man ja auch gut selbst machen! Also das gekaufte Original auf den Stoff gelegt. Drumherum gemalt, Nahtzugabe zugefügt und ab damit unter die Nähmaschine. Zack, Mama glücklich. Kurz darauf habe ich die nächsten für eine Kollegin meiner Mama und für meine Tante genäht.


Also wenn man drei Damen damit glücklich machen konnte, dann sollte es auch mit anderen Frauen funktionieren!


Besser als ein Wäscheklammerbeutel, oder?

Und nun hoffe ich, dass demnächst die Taille bei eine der Teilnehmerinnen verziert. 😊
LG Kerstin

 

 

Verlinkt zu: RUMS