Finale beim Blusen-Sew-Along

Check, kann ich nur sagen. Trotz der wenigen Zeit habe ich es geschafft. Ursprünglich wollte ich ja die Bluse Bellah nähen, aber ganz Lemming und weil es quasi ein Sonderangebot bei Annika zur Cheyenne Bluse gab, bin ich dann doch kurzfristig schwach geworden.

Also im Sauseschritt das Schnittmuster zugeschnitten, dann Stoff rausgesucht und auch diesen zugeschnitten. Mehr zu den ersten Schritten könnt ihr hier nach lesen.

Das Nähen war allerdings schon eine Herausforderung… Bei jedem Schritt musste man oft vorher oder nachher bügeln. Meistens vorher und nachher. Puhhh. Ich liebe bügeln… nicht! Insgesamt habe ich vier Abende und einen Vormittag benötigt, um die Bluse fertig zustellen.

Aber ich muss sagen, mit jeder umgeblätterten Seite der Anleitung und nach jedem Bügeln nahm Cheyenne Gestalt an. Mein kleines Nähherz hüpfte und klopfte immer lauter je näher ich mich dem Ziel, eine fertige Bluse in den Händen zu halten, näherte. Jetzt nur nichts auf den letzten Metern falsch machen murmelte ich mantramäßig zu Beruhigung meinerseits. Es ging gut aus, ohne grobe Schnitzer schaffte ich es fertig zu werden.

Voller Freude setzte ich noch die Knöpfe. In Ermangelung von richtigen Knöpfen und ehrlich gesagt auch der Einfachkeithalber habe ich mich für schwarze Druckknöpfe entschieden. Dann noch fix das Label drauf, alles bügeln und ab in die Tasche für den Mädelstrip nach Rom.

Glücklicherweise schien dort sogar am vergangenen Samstag kurzzeitig die Sonne…

Gruß, die blusenverliebte Kerstin

 

Verlinkt zu: EllePuls – Finale des Blusen-Sew-Alongs und Freutag

 

Blusen-Sew-Along – Teil 2

Wie üblich mit ordentlicher Verspätung kommt hier mein Beitrag zum Zwischenstand beim Blusen-Sew-Along von EllePuls.


Nach langem Überlegen hatte ich mich dann doch noch mal umentschieden. Statt der geplanten Bellah ist es noch die Cheyenne  von Hey June Patterns geworden.

Also „fix“ das Schnittmuster zugeschnitten, Stoff ausgesucht und ab dafür. Haha, so einfach war das alles nicht…

So eine Bluse ist schon ein sehr anspruchsvolles und zeitintensives Projekt.

 

Aber nun zu den wichtigen Fragen von EllePuls zum zweiten Teil:

  1. Schnittänderungen

Ja, zwei Sachen habe ich geändert. Im Ebook steht, dass die Ärmel lang ausfallen und kleine Frauen, die Ärmel um 5cm kürzen sollen. Check, erledigt. Was mir später dann aufgefallen ist, ist das ja entsprechend der Riegel für die 3/4 Ärmel dann ja auch gekürzt werden muss. Das habe ich getan, leider jedoch zu wenig. Trotz angenähter Manschette Luft die Spitze des Riegels jetzt hervor… Da muss ich mir nochmal was überlegen.

 

2. Erste Nähte

Die liefen schonmal komplett falsch… Gleich mal bei der Knopfleiste die beiden Teile nicht rechts auf rechts, sondern links auf links genäht… Der Auftrennet war neben dem Bügeleisen sowieso mein bester Freund beim Nähen dieser Bluse! Frohen Mutes nach dem Auftrennen wieder an die Maschine gesetzt und es dauerte garnicht lange und schon brach die Nadel ab… Super… Als wenn das ganze Projekt nicht eh schon eine riesen Herausforderung war, ging selbst bei einfachen Sachen alles schief.

 

3. Hürden

Am Anfang wirkte das ganze Projekt auf mich wie eine einzige riesengroße Hürde. Die Anleitung habe ich gefühlt 1000Mal gelesen und mich gefragt, wie ich das überhaupt schaffen soll. Aber ich muss sagen, es ging. Es erforderte wahnsinnig viel Konzentration und ich bin nur im gefühlten Schneckentempo voran gekommen. Die Anleitung erwies sich in der Praxis aber als wirklich gut. Vieles, was ich beim ersten Lesen nicht verstanden hatte, konnte ich dann mit dem Stoff in der Hand nachvollziehen und dann umsetzen.

Heute ist die Bluse fertig geworden… aber dazu dann mehr am Sonntag oder vermutlich eher am Anfang der Woche.

Jetzt geht es erstmal nach Rom mit den Mädels vom Sport.

Ein wunderschönes Wochenende und happy sewing.

 

Eure Kerstin

 

Verlinkt zu EllePuls – Blusen-Sew-Along

Vielleicht doch mal wieder ein Sewalong?

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Lang ists her, dass ich größere Projekte in Angriff genommen habe. Seit dem ich wieder arbeite, ist mein Energielevel abends zu niedrig… Meist schlägt der Sofamagnet zu und ich scrolle durch Blogs und Facebookgruppen. Meist ärgere ich mich dann, wenn ich ins Bett gehe, dass ich den Abend nicht genutzt habe. Das möchte ich 2017 gerne ändern und da bietet sich das Blusensewalong von EllePuls an.

Nach langem Überlegen werde ich mich nochmal an die Bluse Bellah von Prülla wagen. Da ist das Schnittmuster schon zugeschnitten. Stoff liegt ebenfalls schon bereit. Somit sollte das Projekt machbar sein! Und diesmal auch ohne Fake-Knopfleiste!

Meine erste Bellah könnt ihr hier sehen.

Den Stoff zeige ich euch nächste Woche. Jetzt ist es zu dunkel zum Fotografieren!

Bis demnächst

LG Kerstin

 

 

#jackensewalong mit jErika

Auch hier bin ich einfach zu spät… Inzwischen ist sogar schon das Link Tool bei EllePuls „geschlossen“. Aber was will man machen. Manchmal dauerts einfach. Zugegebenermaßen habe ich mit mir und dieser Jacke auch ziemlich lange gehadert. Blöderweise habe ich mich für Sweat entschieden und eine 40 zugeschnitten. Beim nochmaligen Lesen des Ebooks stellte ich dann fest, dass bei Sweat empfohlen wird eine Nummer kleiner zu zuschneiden. Jaja, wer Lesen kann, ist klar im Vorteil!

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Beim #jackensewalong gab es ja immer jede Woche einen Post mit Fragen zum Nähprozess. Da ich schon bei Teil 3 so gnadenlos zu spät war, hole ich das jetzt hier nach.

Wie sieht der Zwischenstand aus bei deiner Jacke?

Da sich schon nach dem Zusammensetzen der Jacke gezeigt hatte, dass sie mir zu groß wird, habe ich sie erstmal beiseite gepackt und war gefrustet. Ich musste mich wirklich zwingen, das Projekt zu Ende zu bringen. Immerhin kam der schwierige Teil mit dem Reißverschluss ja erst.

Hast du Tipps und Tricks gelernt?

Ja, defintiv! Und zwar beschreibt Dani im Ebook, dass sie beim Reißverschluss einnähen ein Nahtband mit einnäht. So dass man quasi auf einen Reißverschlussbeleg verzichten kann. Ich habe dafür mal meinen Vorrat an Webbänder geplündert und dann ein passendes gefunden. Diese Variante gefällt mir im Ergebnis echt gut.

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Aber überhaupt den Reißverschluss (RV) einzunähen und alles bündig mit dem Kragen hinzubekommen war eine echte Fleißarbeit. Da sich der Stoff sehr dehnt, habe ich den RV mit Wonder Tape versehen und dann auf die rechte Stoffseite geklebt. Wonder Tape klebt auf beiden Seiten und lässt sich Auswaschen! Super Zeug, kann ich jedem nur empfehlen. Damit habe ich es dann auch problemlos hinbekommen. Die Schwierigkeit war nur, dass meine beiden Vorderteile irgendwie unterschiedlich lang waren und ich erstmal schauen musste, warum und wie kann ich es ändern. Irgendwie war beim Kragen annähen schon etwas schief gelaufen. Denn die beiden vorderen Schulternähte saßen nicht auf gleicher Höhe. Witzigerweise lagen aber die beiden Taschen auf einer Höhe! Keine Ahnung, was ich da vermurkst habe. Allerdings ist die Jacke sehr lang, so konnte ich unten gut was wegnehmen. Aber bis ich das alles hinbekommen hatte, war der Nachmittag schon rum.

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Im Ergebnis ist die Jacke nun im Schulterbereich und am Oberkörper recht luftig. Unter den Armen und im Brustbereich sitzt sie leider echt sackig. Ich denke, wenn man wirklich Softshell oder Walk genommen hätte, wäre das nicht der Fall. Aber gut. Ich wollte keinen neuen Stoff kaufen und somit fällt das Ergebnis unter Erfahrungen sammeln.

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Und damit die jErika kein trauriges Dasein in den Tiefen meines Kleiderschrankes fristen muss, ist sie direkt zu einer Freundin weiter gewandert.

Liebste Grüße Kerstin

 

Verlinkt zu: HoT, Dienstagsdinge, Creadienstag

Den Stoff habe ich bei AfS im Ladengeschäft in Hamburg-Harburg gekauft. Der RV ist von Stoff und Stil, die haben eine unglaubliche Auswahl an RV in allen möglichen Längen und Varianten.

Finale mit Verspätung beim Herbstkind-Sewalong

 

Es hat mal wieder etwas länger gedauert als es geplant… Aber Schuld daran war eigentlich nur der Reißverschluß, welcher sich fieser Weise versteckt hatte.

Nach dem ich mich ja nach mehrfachem Lesen des Ebooks für die ungefütterte, aber eingefasste Jacke entschieden hatte, ging  das Nähen relativ fix. Ich habe alles fein brauv mit der Nähmaschine genäht und von außen abgesteppt. Die Eingriffstaschen und Ärmelsäume habe ich ebenfalls mit Falzgummi eingefasst. Kurzzeitig hatte ich ja noch die Idee, an den Ärmeln ein innenliegendes Bündchen dranzubasteln, allerdings beruhen alle Anleitungen, die ich im Netz gefunden hatte, auf gefütterte Jacken mit innenliegenden Bündchen! Somit hatte sich diese Option erledigt.


Etwas Respekt hatte ich natürlich vor dem Einnähen des Reißverschlußes. Aber nach dem ich am Tag zuvor 81 cm Reißverschluß in meine Jacke aus dünnem Sweat eingenäht hatte, sollten 41 cm Reißverschluß auf Softshell kein Problem sein.


Wie in der Anleitung narrensicher erklärt, habe ich den Reißverschluß eingefasst und an der einen Seite sogar den Kinnschutz dran genäht, um dann das ganze an die Jacke zu Nähen. Das ist nach dem Annähen eines Reißverschlußes bei dehnbahren Material ein Kinderspiel gewesen!

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Insgesamt ist Jacke echt schön geworden und der großen Tochter hat sie auch gleich gefallen. Größentechnisch habe ich sie mit etwas Reinwachspotential versehen. Eine 110 hätte für den herbst auch gereicht. Aber so geht sie vernünftig über den Po und die Ärmel kann man einmal umschlagen.

 

Die Kapuze habe ich mit einem Gummiband versehen, welches zwischen zwei Ösen mit einem Kordelstopper zum Verstellen der Kapuze versehen ist! Das sieht echt wie bei einer gekauften Jacke aus! Also wie ihr lest, bin ich schon stolz auf mich und mehr als zufrieden mit dieser Jacke!

Wenn ihr noch mehr tolle Jacken sehen wollt, dann klickt euch mal rüber zu nEmadA.

Liebe Grüße und bis bald,

 

eure Kerstin

Gedanken übers Nähen

Wenn man nicht zum Nähen kommt, weil man arbeiten muss oder eins der Kinder krank ist, schafft man es wenigstens sich Gedanken darüber zu machen. Meistens in der Form, dass man imaginäre To-Do-Listen schreibt oder manchmal sogar echte auf Papier. Diese Liste wird bei mir gerade immer länger… Zumal auch noch einiges halb- bzw. fast fertig auf dem Bügelbrett liegt.

Da sind zum Beispiel die zwei Sewalongs! Die Jacke für das große Kind für den Herbstkind-Sewalong ist fast fertig. Ausgebremst hat mich letzte Woche die Suche nach dem Reißverschluß, aber ich kann verkünden, dass ich ihn gestern nach längerem Suchen wiedergefunden habe! Somit bin ich guter Dinge, dass die Jacke am Wochenende fertig wird. Denn es bedarf nur noch des Einnähens vom RV und die Kapuze muss noch ran. Denn seit gestern hat man die Möglichkeit bei nEmadA seine fertiges Herbstkind zu verlinken.

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Die Jacke für das Sewalong bei EllePuls ist auch fast fertig. Da war am Sonntag Finale! Diese hat mich echt Nerven gekostet, aber jetzt fehlt nur noch unten der Saum, welcher idealerweise schon gesteckt ist und das Gummiband in den Ärmeln.

Und dann stehen auf der Liste noch viele weitere Sachen. Zwei Strampelhosen und eine Mütze. Ein Geburtstagsgeschenk, welches schon am Samstag fertig sein muss. Ein Gürtelband aus Jersey in Lederoptik für meine liebste und einzige Tante! Davon habe ich schon zwei genäht, aber noch nie hier gezeigt. Vielleicht denke ich daran, dass ich bei dem nächsten mal Fotos mache. Fertig sein muss das Teil schon morgen! Und desweiteren wartet da noch ein Probenähen, das Schnittmuster ist schon gedruckt…

Da trifft es sich echt gut, dass die Kinder am Wochenende zu den Großeltern gehen und ich daheim freie Bahn hab. Aber vermutlich steht schon wieder viel zu viel auf meinem Zettel!

Pflegt ihr ebenfalls solche Listen? Verwerft ihr diese dann oder schafft ihr sie? (oder schaffen sie euch ;-))

Liebe Grüße

Kerstin

 

 

Easy Peasy Summer-T…

… war für mich diesen Sommer meine persönliche Entdeckung als es darum ging, dem großen Kind ein paar kurze Shirts zu nähen. Damals gab es das Ebook in den Größen 110 bis 146 als Freebook mit handgezeichnetem Schnitt. Inzwischen kann man das Schnittmuster von Stoffwechsel – Die Nähwerkstatt in den Größen 86/92 – 152/158 käuflich erwerben.


Der Schnitt lädt ein zum Kombinieren von Musterstoffen mit Unistoffen und in der 110 kann man es fast noch als Resteverwertung laufen lassen, wenn man für das Vorderteil einen Musterstoff verwendet.

Besonders schön finde ich, dass der Hals- und die Armauschnitte eingefasst werden. So sieht das Shirt meiner Meinung nach überhaupt nicht nach einem selbstgenähten Shirt aus, sondern professionell wie ein Gekauftes.

Und das Beste an dem Schnitt ist, dass es aus nur zwei Teilen besteht! Vorderteil und Rückteil! Somit kann man echt innerhalb einer Stunde ganz easy peasy ein Shirt zuschneiden und fertig nähen. Deswegen gab es fürs große Kind auch insgesamt drei. Leider trägt sie viel lieber Kleider und die Shirts sind etwas versauert im Kleiderschrank… Aber ich denke, die passen vielleicht auch noch nächsten Sommer. Ansonsten werden sie die Jüngste aufgehoben.

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Aber immerhin habe ich es geschafft das Shirt vor die Linse zu bekommen. Und damit geht das Easy Peasy Summer T direkt zum #2 Fundsachen für Kinder und Kiddikram

Stoffe: MilliMeloni gekauft bei Sonnenschnuckel und den Unistoff habe ich beim Stoffmarkt ergattert und ist von Swafing.

Euch allen einen guten Wochenstart.

Gruß Kerstin