Lieblingsshirt und das schon seid 3 Jahren!

Vor knapp drei Jahren habe ich das Shirt My endless Summer von Schaumzucker genäht! Damals war ich noch schwanger und habe es extra ein wenig länger genäht.

Und glücklicherweise passt es jetzt auch immer noch. Für kühlere Herbsttage daheim ideal!

Diesen Schnitt habe ich damals hoch und runter genäht! Und mich mit meiner Cover ausgetobt. Diese hatte ich im Januar 2015 erworben. Sozusagen mein Schnitt zum Covern üben!

Inzwischen mag ich diese Maschine nicht mehr missen! Und das Shirt ebenfalls nicht. Vielleicht sollte ich den Schnitt mal wieder rauskamen und mir ein Neues bürotaugliches Shirt nähen?!

Der Schnitt ist ideal für Anfänger. In der Kurzarmvariante besteht der Schnitt nur aus zwei Teilen! Und ist damit echt fix genäht. Gut, bügeln und säumen sollte man in Ruhe machen!

Kommt gut durch die restliche Woche! Noch 11 Tage bis Heiligabend…. Und ich muss noch das ein oder andere nähen!

Und ich werde weiter mit meinem Handyselbstauslöser üben! Den Funkauslöser, den ich inzwischen bestellt hatte, geht an meiner Kamera nicht! (Wer lesen kann, ist klar im Vorteil 🙄)

Habt fein,

eure Kerstin

Zu Gast bei: MeMAdeMittwochAfterWorkSewing und Frollein Pfau mit Mittwochs Mag Ich

Coole Shirts für einen coolen Jungen…

Der beste Kindergartenkumpel der großen Tochter hatte Geburtstag und sich was Genähtes gewünscht! Den Stoff durfte ich auswählen! Na wie gut das ich mir letztes Jahr den Adventskalender von Homemade By Steffi in der gemischten Variante für Jungs und Mädchen bestellt hatte. Somit hatte ich passende Unistoffe da. Und das neue Klimperbuch lag hier ebenfalls noch unberührt.

Genäht habe ich das normale T-Shirt in Größe 128. Einmal mit Teilung und einmal ohne.

Ein normales T-Shirt ist kein Hexenwerk. Aber genau so ein simples Schnittmuster fehlte mir noch. Die letzten Male habe ich immer das Raglanshirt von Klimperklein genäht, wenn es um Jungssachen ging.

Der kleine große Freund hat sich jedenfalls gefreut. Nun fehlt nur noch der Sommer!

Kommt gut ins Wochenende,

eure Kerstin

Für weitere Nähwerke schaut hier vorbei: Freutag, Made4boys, Für Söhne und Kerle,

Die Sterne sind von Stoff und Stil und das Panel habe ich mal bei Sonnenschnuckel gekauft!

Sommerblusenliebe

Auf den neuen Schnitt von Yvonne besser bekannt als Leni-Pepunkt bin ich durch den Beitrag von Maarika aka Liivi und Liivi gestoßen und er hat mir in seiner ganzen Schlichtheit sofort gefallen. Also ab in den Warenkorb.


Erstaunlicherweise habe ich es auch echt schnell geschafft den Schnitt auszudrucken und auszuschneiden. Nach einem Besuch bei Stoff und Stil stand auch fest aus welchem Stoff die (zweite) Bluse werden soll.

Für meine erste Sommerbluse habe ich hellgraue Webware mit weißen Punkten verwendet, um erstmal zu schauen, ob der Schnitt auch passt.


Nach den Maßen brauchte ich eine 38. Die erste Anprobe hat ergeben, dass der Schnitt nahezu perfekt sitzt. So mußte ich für die zweite Bluse lediglich die Länge etwas kürzen. Das Schnittmuster ist für Frauen um die 1.68 m ausgelegt. Ich liege zwar nur knapp 5cm drunter, aber insgesamt war der Schnitt dann doch einen Ticken zu lang für mich.


Für die zweite Bluse habe ich mich dann an Twill gewagt. Ich dachte bisher immer, dass Twill nur ein Hosenstoff sei. Aber nein, er ist sehr dünn, aber doch griffig und fühlt sich angenehm kühl auf der Haut an. Perfekt für den Sommer und fürs Büro.


Zum Nähen muss ich nichts weiter sagen, dass Ebook ist ausführlich erklärt und bebildert. Es gibt keine Herausforderung. Nur ab und zu mal bügeln schadet definitiv nicht!

Somit ist dieses Ebook SOMMERbluse mein erklärter Lieblingsschnitt für den Sommer und eigentlich war die Bluse auch mein Beitrag für den Monat Mai bei der 12Coloursofhandmadefashion. Nur scheiterte es mal wieder daran pünktlich Bilder hinzubekommen.

 

Liebste Grüße,

Kerstin

 

Auch zu finden bei: MeMadeMittwoch, Afterworksewing und bei 12Coloursofhandmadefashion

 

Immer wieder gerne…

… nähe ich für Babys, die im Freundes- oder Kollegenkreis geboren werden. Inzwischen habe ich so eine Art festes Repertoire an Schnittmustern, welche ich bevorzugt nähe. Meist nähe ich die Sachen erst ab Größe 68/74. Dann tragen es die Kleinen schon etwas länger als nur ein paar Wochen.

Bewährt haben sich vor allem die Checkerhose und die Babyhose, beide wachsen super lange mit und können somit über Monate getragen werden.

Passend dazu dann gerne die Wendezipfelmütze. Einerseits ist ddie Passform einfach unschlagbar und andererseits kann man hier gut Muster kombinieren und auch kleine Reste gut in Szene setzen. Je nach Belieben der Eltern kann man sich für gewagt bunt oder doch  eher uni bzw. dezent gemustert entscheiden. Ebenso bei den Halstüchern.

Und damit das Set komplett ist, gibt es noch ein passendes Shirt dazu. Hier habe ich mich auf das Schlupfshirt von Konfettipatterns eingeschossen. Dank des amerikanischen Ausschnitts, braucht man auch keine Sorge haben, dass das beschenkte Baby aufgrund seiner Kopfgröße nicht durch den Ausschnitt kommt.

 

Für die Mütter/Väter nähe ich gerne ein Kinderwagenmuff. Schwierig dabei ist eigentlich nur, den richtigen Geschmack bei der Stoffauswahl zu treffen. Wenn es für eine Kollegin/Kollegen ist, kennt man ja oft nichtmal den Kinderwagen! Und wenns ganz arg kommt, haben die neuen Eltern sogar schon einen Muff, dann kann man nur hoffen, dass der genähte einfach besser gefällt.

 

Bisher kamen diese Sets immer gut an und da diese Jahr doch noch das ein oder andere Baby geboren wird bzw. auch schon da sind, hab ich immer mal wieder die Gelegenheit für so kleine Zwerge zu nähen. Meine beiden Damen sind dieser Größe schon lange entwachsen.

Schönes Wochenende wünsche ich euch.

LG Kerstin

 

 

Verlinkt zu: Freutag, Kiddikram und sew mini

 

#jackensewalong mit jErika

Auch hier bin ich einfach zu spät… Inzwischen ist sogar schon das Link Tool bei EllePuls „geschlossen“. Aber was will man machen. Manchmal dauerts einfach. Zugegebenermaßen habe ich mit mir und dieser Jacke auch ziemlich lange gehadert. Blöderweise habe ich mich für Sweat entschieden und eine 40 zugeschnitten. Beim nochmaligen Lesen des Ebooks stellte ich dann fest, dass bei Sweat empfohlen wird eine Nummer kleiner zu zuschneiden. Jaja, wer Lesen kann, ist klar im Vorteil!

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Beim #jackensewalong gab es ja immer jede Woche einen Post mit Fragen zum Nähprozess. Da ich schon bei Teil 3 so gnadenlos zu spät war, hole ich das jetzt hier nach.

Wie sieht der Zwischenstand aus bei deiner Jacke?

Da sich schon nach dem Zusammensetzen der Jacke gezeigt hatte, dass sie mir zu groß wird, habe ich sie erstmal beiseite gepackt und war gefrustet. Ich musste mich wirklich zwingen, das Projekt zu Ende zu bringen. Immerhin kam der schwierige Teil mit dem Reißverschluss ja erst.

Hast du Tipps und Tricks gelernt?

Ja, defintiv! Und zwar beschreibt Dani im Ebook, dass sie beim Reißverschluss einnähen ein Nahtband mit einnäht. So dass man quasi auf einen Reißverschlussbeleg verzichten kann. Ich habe dafür mal meinen Vorrat an Webbänder geplündert und dann ein passendes gefunden. Diese Variante gefällt mir im Ergebnis echt gut.

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Aber überhaupt den Reißverschluss (RV) einzunähen und alles bündig mit dem Kragen hinzubekommen war eine echte Fleißarbeit. Da sich der Stoff sehr dehnt, habe ich den RV mit Wonder Tape versehen und dann auf die rechte Stoffseite geklebt. Wonder Tape klebt auf beiden Seiten und lässt sich Auswaschen! Super Zeug, kann ich jedem nur empfehlen. Damit habe ich es dann auch problemlos hinbekommen. Die Schwierigkeit war nur, dass meine beiden Vorderteile irgendwie unterschiedlich lang waren und ich erstmal schauen musste, warum und wie kann ich es ändern. Irgendwie war beim Kragen annähen schon etwas schief gelaufen. Denn die beiden vorderen Schulternähte saßen nicht auf gleicher Höhe. Witzigerweise lagen aber die beiden Taschen auf einer Höhe! Keine Ahnung, was ich da vermurkst habe. Allerdings ist die Jacke sehr lang, so konnte ich unten gut was wegnehmen. Aber bis ich das alles hinbekommen hatte, war der Nachmittag schon rum.

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Im Ergebnis ist die Jacke nun im Schulterbereich und am Oberkörper recht luftig. Unter den Armen und im Brustbereich sitzt sie leider echt sackig. Ich denke, wenn man wirklich Softshell oder Walk genommen hätte, wäre das nicht der Fall. Aber gut. Ich wollte keinen neuen Stoff kaufen und somit fällt das Ergebnis unter Erfahrungen sammeln.

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Und damit die jErika kein trauriges Dasein in den Tiefen meines Kleiderschrankes fristen muss, ist sie direkt zu einer Freundin weiter gewandert.

Liebste Grüße Kerstin

 

Verlinkt zu: HoT, Dienstagsdinge, Creadienstag

Den Stoff habe ich bei AfS im Ladengeschäft in Hamburg-Harburg gekauft. Der RV ist von Stoff und Stil, die haben eine unglaubliche Auswahl an RV in allen möglichen Längen und Varianten.

Frau Josy und der Herbst

Eigentlich ist es inzwischen ja doch zu frisch für ein kurzärmliges Shirt. Andererseits kann man ja einfach eine Strickjacke oder neudeutsch Cardigan drüber ziehen und schon gehen die Sommershirts in die Verlängerung.

Die Schnitte von Schnittreif/Fritzi mag ich ja sehr gerne, siehe hier und hier. Meistens sind sie fix zu Nähen und haben doch was Besonderes. So auch Frau Josy, welches mit dem Aufschlag an den Ärmeln mal anders aussieht, als einfach nur gesäumt.

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Genäht habe ich davon inzwischen schon vier Stück. Eines für mich und die drei anderen zum Verschenken an Freundinnen zum Geburtstag. Und bevor nun das vierte heute verschenkt wird, habe ich es mal übergezogen und fotografieren lassen. Genäht habe ich ganz standardmäßig eine M (38/40). Der Schnitt ist allerdings auch wieder für Frauen mit mehr als 1,63 cm Körperlänge ausgelegt. Somit ist das fertige Shirt für mich einen Ticken zu lang, aber die Beschenkte bringt die paar mehr Zentimeter in der Länge mit.

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Was nicht ganz so gut hinhaut, ist, dass der Aufschlag häufig nach unten umklappt. Trotz ganz genauen Abmessen der Nahtzugaben und Bügeln. Bei Anja von JOMA-Style habe ich gesehen, dass diese den Aufschlag einfach fest „gecovert“ hat, damit sie es nicht jedes Mal in Form bügeln muss. Coole Idee und bei der nächsten Frau Josy werde ich das auch mal ausprobieren.

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Den feinen Viskosejersey hatte ich letztes Jahr auf der Messe Kreativ-Tage-Berlin in der Station Berlin an dem Stand von Stoff und Stil gekauft. Die hatten dort eine Auswahl von ihren Stoffen mit, die schon jeweils meterweise zugeschnitten waren. Der Stoff ist wirklich sehr dünn, fällt dadurch natürlich sehr schön und ich finde ihn sehr angenehm zu tragen. Ist aber echt etwas tricky in der Verarbeitung, aber bekanntlich wächst man ja mit seinen Aufgaben und diesmal hatte ich in der Verarbeitung schon weniger Probleme als damals bei dem Shirt Durana.

 

LG Kerstin

Verlinkt zu: MeMadeMittwoch

Nachtrag zu den Aprilgeburtstagen

Der April war ja reich gesegnet mit Geburtstagskindern… und ein Geschenk habe ich noch nicht gezeigt!

Diesmal habe ich ein lässiges Oversized Shirt von Schnittgeflüster die Durana genäht. Oversized ist immer gut, wenn man sich mit der Konfektionsgröße der zu Beschenkende nicht sicher ist! Damit wird’s definitiv nicht peinlich!

Die Schnitte von Schnittgeflüster sind alle immer sehr großzügig geschnitten. Meist liegt man da mit ner Nummer kleiner auf der sicheren Seite!

Zuschneiden ging fix und entgegen der Anleitung habe ich es geschafft mit einem Meter feinstem Viskosejersey von Stoff und Stil hinzukommen. Bei den Ärmeln habe ich mich für eine 3/4 Länge mit Bündchen entschieden. 


Die Schwierigkeit war den Beleg sauber hinzubekommen. Da war die Anleitung etwas schwach. Gerade bei so rutschigen Viskosejersey… aus der Not heraus habe ich den Beleg zweimal (fast parallel 😉) abgesteppt. 


Stutzig bin ich schon beim Zuschneiden des Schnittmusters geworden, dass es für die Ärmel kein richtiges Armloch gab. Im Gegenteil. Vorder- und Rückteil sind an den Seiten komplett gerade! Als Orientierung zum Einnähen kann man also nur die Schulternaht nehmen. Alles machbar, aber komisch fand ich es trotzdem. 


Der Rest war dann einfach. Bis ich den unteren Saum Covern wollte und nix hinhaute! Der Stoff wollte einfach nicht transportiert werden und die Covernaht verewigte sich wellenförmig auf dem Stoff! Mist, so kann man es nicht verschenken und es waren nur noch knapp zwei Stunden bis zur Geburtstagsfeier! Argh… na Gott sei Dank lassen sich Covernähte gut auftrennen! Beim zweiten Versuch lief es schon wesentlich besser. Ich habe den Stoff hinten einfach leicht mitgezogen! 

Aber wie üblich saß der Fehler vor dem Gerät! Ich Dussel hatte den Differentialtransport nach oben gestellt gehabt! Kein Wunder. Diese Feststellung habe ich aber erst Tage später gemacht, als ich wieder an der Maschine saß!


Hier ein Handyselfie der Beschenkten! Und genau so soll das Shirt auch sitzen! Bei mir war es ja eher etwas eng. Hab halt auch keine 36! Selbst bei oversized Klamotten nicht!