An einem Sonntag im Mai

Waren wir  bei meinen Eltern im Garten! Bei der Wärme genau das Richtige! Die Kindern können baden und buddeln. Die Große hat sich mit ihrer Oma und meiner Tante im Gummihopse hüpfen geübt! Ich glaube, da kamen bei den beiden (Schwestern) Kindheitserinnerungen hoch! 


Und wenn wir schonmal einen grünen Hintergrund haben, würde auch gleich meine neue bequeme Wohlfühlhose fotografiert. 


Ich hatte mich mal wieder an der Velara von Schnittgeflüster versucht. Letztes Jahr kurz nach der Geburt hatte ich mir schonmal eine Probehose genäht. Die war trotz messen irgendwie zu groß. Aber da hab ich damals nicht weiter drüber nachgedacht. Diesmal hab ich dann die 38 ausgeschnitten. Bei der ersten Anprobe musste ich feststellen, dass auch die 38 viel zu groß ist. Aber bei genauerem Hinsehen auf das Schnittmuster war der Fehler schnell gefunden. Velara kommt nämlich in zwei Varianten daher. Einmal kann man sie aus Webware und einmal aus Jersey nähen und dafür gibt es jeweils ein Schnittmuster. 


Mit zusätzlichen Abnähern hinten ist die Hose nun aber doch tragbar. Zwischenzeitlich wollte ich schon alles hinwerfen und hab mich dann aber doch gezwungen wenigstens oben noch ein Bündchen anzunähen, um sie dann nochmal anzuprobieren. Und sie da, es sah garnicht so schlecht aus! Für mal abends Pizza essen oder auf den Spielplatz toben reicht sie definitiv! 

Nachtrag zu den Aprilgeburtstagen

Der April war ja reich gesegnet mit Geburtstagskindern… und ein Geschenk habe ich noch nicht gezeigt!

Diesmal habe ich ein lässiges Oversized Shirt von Schnittgeflüster die Durana genäht. Oversized ist immer gut, wenn man sich mit der Konfektionsgröße der zu Beschenkende nicht sicher ist! Damit wird’s definitiv nicht peinlich!

Die Schnitte von Schnittgeflüster sind alle immer sehr großzügig geschnitten. Meist liegt man da mit ner Nummer kleiner auf der sicheren Seite!

Zuschneiden ging fix und entgegen der Anleitung habe ich es geschafft mit einem Meter feinstem Viskosejersey von Stoff und Stil hinzukommen. Bei den Ärmeln habe ich mich für eine 3/4 Länge mit Bündchen entschieden. 


Die Schwierigkeit war den Beleg sauber hinzubekommen. Da war die Anleitung etwas schwach. Gerade bei so rutschigen Viskosejersey… aus der Not heraus habe ich den Beleg zweimal (fast parallel 😉) abgesteppt. 


Stutzig bin ich schon beim Zuschneiden des Schnittmusters geworden, dass es für die Ärmel kein richtiges Armloch gab. Im Gegenteil. Vorder- und Rückteil sind an den Seiten komplett gerade! Als Orientierung zum Einnähen kann man also nur die Schulternaht nehmen. Alles machbar, aber komisch fand ich es trotzdem. 


Der Rest war dann einfach. Bis ich den unteren Saum Covern wollte und nix hinhaute! Der Stoff wollte einfach nicht transportiert werden und die Covernaht verewigte sich wellenförmig auf dem Stoff! Mist, so kann man es nicht verschenken und es waren nur noch knapp zwei Stunden bis zur Geburtstagsfeier! Argh… na Gott sei Dank lassen sich Covernähte gut auftrennen! Beim zweiten Versuch lief es schon wesentlich besser. Ich habe den Stoff hinten einfach leicht mitgezogen! 

Aber wie üblich saß der Fehler vor dem Gerät! Ich Dussel hatte den Differentialtransport nach oben gestellt gehabt! Kein Wunder. Diese Feststellung habe ich aber erst Tage später gemacht, als ich wieder an der Maschine saß!


Hier ein Handyselfie der Beschenkten! Und genau so soll das Shirt auch sitzen! Bei mir war es ja eher etwas eng. Hab halt auch keine 36! Selbst bei oversized Klamotten nicht! 

Geburtstagsvorbereitungen…

Wie schon im letzten Post geschrieben, war ich diesmal frohen Mutes, das Geburtstagskleid für das große Tochterkind rechtzeitig fertig zu bekommen! Und ich habe es tatsächlich geschafft! Freitag Abend nachdem beide Kinder im Bett waren, legte ich los. Immerhin hatte ich den Schnitt schon 3x genäht, sollte also unproblematisch sein und schnell gehen! Keine Experimente war die Devise. Zweimal hatte ich es für die Mädels als Weihnachtskleid und einmal für mich genäht. Die Mädels hatten ihre Kleider auch schon öfter an. Ich genau ein einziges Mal… sah einfach nicht aus. Der Schnitt La Wanda von Schnittgeflüster ist für mich einfach nur unvorteilhaft gewesen. Ich hab das Kleid dann einer schwangeren Freundin geschenkt, denn als Umstandskleid eignet es sich in meinen Augen hervorragend!

Also bin ich frohen Mutes an die Maschinen. Vorher hatte ich extra nochmal in meiner Nähbibel nachgelesen, wie man mit Framilon näht.  So weit so gut, aber beim Zusammennähen des Vorderteils mit dem Rockteil hätte ich vielleicht schonmal die Stecknadel benutzen sollen. Faulheit wird mit Auftrennen bestraft! Blöderweise hab ich nämlich noch einige zusätzliche Falten fabriziert, die nur leider weder gewollt waren noch gut aussahen! Nach dem ich das gerettet bekommen habe, lief der Rest ohne Probleme. 

  
Das Tochterkind mit 4 Jahren sagt morgens nur. Ahja, das ist ein Kleid, den Stoff kenne ich, das brauche ich mir nicht anschauen! Na Danke! Nicht gemeckert, ist offensichtlich Lob genug für mich?!

Aber angezogen hat sie es dann noch und auch für gut befunden! Glück gehabt. 

Den gestrigen Tag habe ich dann in der Küche verbracht, um für den Kinderladen Kuchen zu backen! Einmal Schokokuchen und zwei Bananenbrote. 

  
Beim Verzieren hat mir die Große sogar geholfen. Hauptsächlich beim wegschlecken des Zuckergußes und der Streusel, die es nicht auf den Kuchen geschafft haben.