Frau Ava und der Frühling

Als ich letztes Jahr bei dem Meet and Sew von Selmin war, konnte ich die Frau Ava von Fredi anprobieren. Die Überlegung das Schnittmuster zu kaufen bestand schon länger. Allerdings war ich mir unsicher, ob mir diese „EggShape“-Form als etwas kleinere Frau steht. Jedoch konnte mich Frau Ava überzeugen.

 

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Genäht sind die Schnittmuster von Hedi in den meisten Fällen recht fix und ohne große Probleme. So auch in diesem Fall. Da das Schnittmuster für Damen über 1,70 m ausgelegt ist, habe ich unten die Saumzugabe weggelassen. Und auch die Ärmel etwas gekürzt, damit der 7/8 Look nicht ganz verloren geht. Da hätte ich jedoch ein Ticken mehr wegnehmen können!

 

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Extra für diesen Schnitt hatte ich mir den schwarzen Steppsweat von Lillestoff gekauft und bin aufgrund der Überlänge des Stoffes mit 1,50m hingekommen. Im Schnittmuster werden gute 2 Meter veranschlagt, was bestimmt auch hinkommt, wenn man einen gemusterten Stoff nimmt bzw der Stoff keine Überlänge aufweist.

 

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Unschlüssig bin ich immernoch, ob und wenn ja wie einen Verschluß an die Jacke anbringe… Vielleicht sollte ich beim nächsten Besuch im Stoffgeschäft mal nach großen schwarzen Knöpfen Ausschau halten oder doch lieber ein Knebelverschluß??

 

 

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Kommt gut durch die Woche und lasst euch von dem Grau da draußen nicht die Laune verderben!

Liebste Grüße,

Kerstin

 

 

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Kleider für kleine Damen

Wenn Mädels in einem bestimmten Alter sind, dann wollen sie selbst bestimmen, was sie anziehen und meistens muss es ein Kleid sein. Ich weiß nicht wieviele Kleider bei der Großen im Schrank liegen, aber Kleider kann man ja nie genug haben. Und da auch noch zwei 4. Geburtstage von kleinen Damen anstanden, war klar, dass Kleider genäht werden müssen!

Damit sich das Nähen lohnt, sollte meine Große auch gleich noch eins bekommen. Zumal alle drei Mädels die gleiche Größe haben. Die Stoffwahl fiel auf den lang gehegten  Bio-Jersey von Lillestoff namens „Faultier mit Mädchen“. Der Stoff rechte ziemlich genau für drei Kleider nach dem Schnittmuster von Lillesol und Pelle Basic Nr. 35 mit amerikanischen Ausschnitt.


Vor dem Zuschneiden habe ich noch zu mir selbst gesagt, dass ich unbedingt darauf achten muss, den Stoff richtig zu legen. Aufgrund des Motivs ist man fix dabei den Stoff falsch zuzuschneiden und natürlich kam es so. Diese kopfüber hängenden Faultieren und Mädels haben mich verwirrt. Nun gut, damit wird das also ein Kleid fürs eigene Kind, denn Verschenken kann man das ja nicht. Bei Zuschnitt der andern beiden Kleider ging dann nix mehr schief. Das Nähen war auch keine große Herausforderung. Die Ebooks von Julia sind immer gut bebildert und verständlich erklärt.

Inzwischen sind die beiden Kleider verschenkt und auch das große Tochterkind trägt ihre kopfstehenden Bäume sehr gerne… Bisher hat sie den Fehler noch nicht moniert. Ehrlicherweise habe ich es ihr auch nicht gesagt. *zwinker*

 

Einen schönen Mittwoch euch allen.

 

Liebste Grüße Kerstin

 

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Stoff: Lillestoff Faultier aus dem Jahre 2015, gibt jetzt nur noch bei anderen Anbietern.

Schnitt: Lillesol und Pelle

 

 

Der Sloane Sweater mein neues Lieblingsteil

Trotz des niedrigen Energielevels am Abend habe ich doch ein zwei Sachen für mich in den letzten Wochen genäht.

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Das erste Teil ist der Sloane Sweater von Named Clothing. Auf dieses Schnittmuster bin ich bei dem Meet&Sew im Rahmen der 12lettersofhandmadefashion aufmerksam geworden. Frederike vom Blog Seemannsgarn hatte diesen Sweater für ihr Dezemberoutfit genäht.

Der Schnitt gefiel mir gerade durch seine von unten am Vorderteil beginnenden nach schräg oben verlaufenden Abnäher. Das ist mal was anderes. Zu dem sitzt der Sweater und klassische einfache aber raffinierte Basicteile kann man ja immer im Schrank gebrauchen.


Eventuell würde ich den Schnitt beim nächsten Mal einen kleinenTicken nach unten verlängern. Im Alltag rutscht der Sweater immer ein wenig hoch und aus dem Alter, wo man bauchfrei rumläuft bin ich defintiv raus.


Stoff ist der allseits geliebte Glitzersweat von Lillestoff. Da ich nur einen Meter hatte, sind die Ärmel in 7/8 Länge.
Kommt gut durch die restliche Woche,

Liebste Grüße Kerstin
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Immer wieder gerne…

… nähe ich für Babys, die im Freundes- oder Kollegenkreis geboren werden. Inzwischen habe ich so eine Art festes Repertoire an Schnittmustern, welche ich bevorzugt nähe. Meist nähe ich die Sachen erst ab Größe 68/74. Dann tragen es die Kleinen schon etwas länger als nur ein paar Wochen.

Bewährt haben sich vor allem die Checkerhose und die Babyhose, beide wachsen super lange mit und können somit über Monate getragen werden.

Passend dazu dann gerne die Wendezipfelmütze. Einerseits ist ddie Passform einfach unschlagbar und andererseits kann man hier gut Muster kombinieren und auch kleine Reste gut in Szene setzen. Je nach Belieben der Eltern kann man sich für gewagt bunt oder doch  eher uni bzw. dezent gemustert entscheiden. Ebenso bei den Halstüchern.

Und damit das Set komplett ist, gibt es noch ein passendes Shirt dazu. Hier habe ich mich auf das Schlupfshirt von Konfettipatterns eingeschossen. Dank des amerikanischen Ausschnitts, braucht man auch keine Sorge haben, dass das beschenkte Baby aufgrund seiner Kopfgröße nicht durch den Ausschnitt kommt.

 

Für die Mütter/Väter nähe ich gerne ein Kinderwagenmuff. Schwierig dabei ist eigentlich nur, den richtigen Geschmack bei der Stoffauswahl zu treffen. Wenn es für eine Kollegin/Kollegen ist, kennt man ja oft nichtmal den Kinderwagen! Und wenns ganz arg kommt, haben die neuen Eltern sogar schon einen Muff, dann kann man nur hoffen, dass der genähte einfach besser gefällt.

 

Bisher kamen diese Sets immer gut an und da diese Jahr doch noch das ein oder andere Baby geboren wird bzw. auch schon da sind, hab ich immer mal wieder die Gelegenheit für so kleine Zwerge zu nähen. Meine beiden Damen sind dieser Größe schon lange entwachsen.

Schönes Wochenende wünsche ich euch.

LG Kerstin

 

 

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Zum Stoffe kaufen nach Hamburg 

Vor einiger Zeit hatte ich mit einer Freundin beschlossen einen Tagesausflug zum Stoffe kaufen in eine andere Stadt zu machen! Wir überlegten, ob es zu Lillestoff in Hannover/Langenhagen oder zu Alles für Selbermacher nach Hamburg gehen sollte. Praktischerweise hatte AfS einen Laden im März in Hamburg-Harburg eröffnet. 


Seit dem es ja Frau Schneider in Berlin gibt, sind wir mit Lillestoff bestens versorgt. Das zweite Wahl Regal dort lässt keine Wünsche offen und liegt preislich genauso wie Lillestoff in Hannover somit lohnt ein Ausflug dorthin nicht wirklich. Dann eben Hamburg! Mit dem ICE ist man ja in weniger als zwei Stunden da. 

Eigentlich wollte ich gerne noch zum Stoffcentrum, aber das liegt leider ein gutes Stück außerhalb von Hamburg und auf nochmal Bahn fahren hatten wir dann keine Lust mehr. 


Der Laden von AfS liegt etwas versteckt vor einem kleinen Marktplatz in Harburg, aber dank Google Maps haben wir es gefunden! 

Das Geschäft ist knapp so groß wie Frau Schneider hier. Also kann sich frau dort gerne länger aufhalten und in Ruhe stöbern, anfassen und staunen! Und einen Stoffballen nach dem anderen auf den Zuschneidetisch packen. 

Hauptsächlich habe ich nur Stoffe für mich gekauft. Für die Mädels hab ich noch genug und somit mussten sie sich mit einem Meter des mintfarbenen Stoffes mit niedlichen Wölkchen zufrieden geben! Die Große hat sich immerhin heute morgen nicht beschwert und gleich ein kurzärmeliges Kleidchen bestellt. Na denn…

Insgesamt ist es ein sehr liebevoll eingerichteter Laden mit genügend von den für AfS typischen kleinen Gimmicks wie Stempel, Bänder und beispielsweise praktischen Reißverschlussanhängern, welche ich allerdings vergessen haben zu kaufen… 

Oben drauf gab es dann noch einen Stoffbeutel mit dem von AfS bekanntem Kitz… den Hype um dieses Stoffdesign kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. 


Den Rest des Tages sind wir noch ein wenig durch die Innenstadt geschlendert und haben es uns dann bei Sushi und Weinschorle gemütlich gemacht. 

Für den Herrn des Hauses habe ich noch Nüsschen in verschiedenen süßen und herzhaften Varianten gekauft, da freut er sich mehr drüber als über Stoffe. 


Auf dem Weg zum Bahnhof fing es dann auch an zu regnen! Also ab zurück ins sonnige Berlin.

Jetzt muss mir nur noch jemand ganz viel Zeit schenken! Aber ab nächste Woche gehen beide Kinder in den Kinderladen!! 

Es war ja recht lange sehr ruhig hier. Einerseits hatte ich nicht wirklich viel genäht und wenn dann waren es wie üblich Geburtstagsgeschenke und da hab ich’s einfach vergessen diese vor dem Schenken zu fotografieren! Das kommt davon, wenn man immer erst ne Stunde vorher fertig wird! Und andererseits tobte hier auch der normale Wahnsinn und ich war abends einfach zu müde. Die nächsten Tage möchte ich dann aber trotzdem noch die paar Sachen zeigen!

Inzwischen haben sich hier soviele Stoffe aufgetürmt, dass ich schon echte keine Lagerkapazitäten mehr habe… also keine Ausreden mehr und ab and Vernähen, denn der nächste Stoffmarkt oder irgendein tolles Sonderangebot lässt bestimmt nicht lange auf sich warten!

Sommerkleider

Braucht die große Tochter en masse! Letztes Jahr hab ich mich mal an einem schon lange auf meiner Festplatte schlummernden Schnitt von Lillesol und Pelle No. 20 Sommerkleid gewagt! Im Grunde genommen ein echt simpler Schnitt. Zweimal Vorder- und Rückteil und dann noch zweimal den Rockteil. Dazwischen Bündchen und fertig ist!


So einfach war es dann aber doch nicht. Erstens waren Vorder- und Rückteil am Halsausschnitt identisch und zweitens sollten der Hals- und Armausschnitt einfach nur mit Nahtzugabe versehen werden, um es dann umzuklappen und zu säumen. Aber es gibt keine richtigen Ärmel… das macht es mit den Säumen dann schwierig. Und auch am Halsausschnitt fand ich es doof, dass es für vorne keinen etwas tieferen Ausschnitt gibt. Nun ja, ich hab es dann einfach streng nach Anleitung gemacht. Insgesamt ergibt es schon ein stimmiges Bild, aber trotzdem würde ich beim nächsten Mal die Ärmel so zuschneiden wie bei diesem Schnitt. Angeschnittene Ärmel nennt man das meines Wissens. Das lässt sich viel einfacher säumen.  Und den vorderen Ausschnitt am Hals würde ich dann ebenfalls etwas tiefer ziehen. 


Ich bin frohen Mutes, dass ich dieses Jahr nochmal so ein Kleidchen nähe. Zwar passt das vom letzten Jahr noch ganz gut, aber etwas kurz ist es schon. Leider hat es auch unter den Reinigungen im Thailand Urlaub ordentlich Farbe gelassen! 

Eine kurze Hose in extra lang

Nach dem ich ja für meinen Mann diese Joggingbüx genäht habe, war eigentlich klar, dass es die nochmal in kurz geben muss! Bei den Temperaturen hat keiner Bock auf flauschigen Kuschelsweat!


Da das Schnittmuster auch eine kurze und ein Dreiviertel lange Version enthält, musste ich nicht lange rumbasteln. 


Der Mann durfte sich die Farbe aussuchen und der Rest war dann Routine. 


Taschen und den Sattel mit Paspel für den Knackpo gab es auch wieder und da ich ja ne faule Socke bin, gab es oben rum einfach ein Bündchen. Leider ist dieses so weich, dass es die leichte Jerseyhose nur auf den Hüften hält, wenn nichts in den Taschen ist! Das führt dann die Taschen ad absurdum! Dabei habe ich das Bündchen schon verkleinert! Also weniger genommen als eigentlich im Schnittmuster bzw in der Anleitung dafür vorgesehen war. 


Naja. Einen Sommer wird sie gehen und dann kann ich mir immernoch mal überlegen, ob ich das Bündchen aufschneide und noch einen Gummi einziehe!

Ach und von diesem Mann vernünftige Bilder zu machen… 😉