Kleider für den Frühling

Naja, wenn man heute rausschaut, dann zweifelt man eher daran, dass es Frühling sein soll… Viel zu kalt und teilweise zu naß. Aber ich hoffe einfach weiter, dass ich meine Frau Jette bald öfter tragen kann. Denn nach einigen Anpassungen mag ich sie sehr.

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Der Schnitt Frau Jette von Nina besser bekannt als Hedi näht ist simpel zu nähen. Man sollte schonmal mit Gummiband oder Framilon gekräuselt haben, aber das war es eigentlich schon an Herausforderung.

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Ich mag es ja, wenn man relativ schnell ein schönes Ergebnis in den Händen hält. Problematisch war hier nur, dass der Schnitt mal wieder für Frauen jenseits der 1.70m ausgelegt ist und ich deshalb das Oberteil um einiges kürzen musste.

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Genäht ist das Kleid aus einem wunderbar leichten Javainaise, den ich mal vor Ewigkeiten im Sale bei Buttinette gekauft habe.

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Kommt gut durch die restliche Woche,

liebe Grüße Kerstin

 

 

Auch zu finden bei: AfterWorkSewing und MeMadeMittwoch

L wie Last Call for #12lettersofhandmadefashion

Heute ist quasi Einsendeschluss für den Buchstaben L bei Selmin von Tweed and Greet.

Das heisst für mich, dass ich meinen Beitrag nun endlich mal fertig stellen möchte! Immer gab es irgendwas zu tun und somit rückte der Post auf der To-Do-Liste einfach weiter nach unten… Jetzt aber!

Anläßlich des letzten Buchstabens fand ja in Berlin ein Meet and Sew  statt. Bei diesem Treffen konnte man quatschen und nähen… was will Frau mehr? Zwei Tage komplett für das liebste Hobby und nebenbei wurde man auch noch verköstigt. Ein Traum, sag ich euch. Die Wochen davor waren bei mir von viel Arbeit geprägt und demzufolge hatte ich überhaupt nichts genäht. Immerhin schaffte ich es noch am Freitag vor dem Meet and Sew mein Projekt zuzuschneiden. Selmin hatte ja den Buchstaben L gezogen und nach anfänglichem Hin und Herüberlegen, was man da nun nähen könnte, kam dann doch die zündende Idee. Das meine ich allererste Schnittmuster von Pedilu bloggt, die La Weste!

Dieses Schnittmuster bietet gleich verschiedene Varianten an, man kann es einerseits als kurze oder als normallange Weste mit oder ohne Flügelärmel sowie mit einem kuschligen Schalkragen nähen. Bei einem Blick ins kaum noch überschaubare Stoffregal fiel die Wahl auf zwei Stöffchen. Vor meinem inneren Auge konnte ich schon die kuschlige Weste mit Flügelärmeln und Schalkragen sehen und einmal die La Weste als modisches Accessoire ohne viel SchnickSchnack in der gekürzten Version.

Genäht waren beide superschnell und ohne Probleme. Die Anleitung haut hin und die Passform ebenfalls. Wem also noch ein Schnittmuster für eine Weste fehlt, dem kann ich dieses wirklich empfehlen.

Passend dazu habe ich noch ein Lederband zum Binden genäht! Damit ist das L gleich doppelt umgesetzt!

Für die zweite Weste hatte ich stofftechnisch Neuland betreten. In einem Stoffkalender befand sich dieser gehäkelte Stoff. Beim Auspacken damals habe ich gleich überlegt, ob es überhaupt lohnt diesen ins Regal zu räumen. Aus so einem Stoff würde ich NIE was Nähen… Aber jeder Stoff findet irgendwann seine Bestimmung… und so angezogen finde ich es nicht schlecht. Klar kann man denken, ich habe Omas gehäkelte Tischdecke geklaut, aber was solls, dafür er glitzert sogar ein wenig!!

Die Bilder sind ebenfalls bei dem Meet and Sew entstanden. Vielen lieben Dank an Ivonne von Min Deern für die vielen Fotos!

Damit verabschiede ich mich für dieses Jahr! Nächstes Jahr geht es weiter und bei Selmin startet eine neue Aktion! Mehr dazu könnt ihr hier lesen!

Kommt gut rüber ins nächste Jahr! Wir lesen uns.

LG Kerstin

 

Verlinkt zu: #12lettersofhandmadefashion

Gedanken übers Nähen

Wenn man nicht zum Nähen kommt, weil man arbeiten muss oder eins der Kinder krank ist, schafft man es wenigstens sich Gedanken darüber zu machen. Meistens in der Form, dass man imaginäre To-Do-Listen schreibt oder manchmal sogar echte auf Papier. Diese Liste wird bei mir gerade immer länger… Zumal auch noch einiges halb- bzw. fast fertig auf dem Bügelbrett liegt.

Da sind zum Beispiel die zwei Sewalongs! Die Jacke für das große Kind für den Herbstkind-Sewalong ist fast fertig. Ausgebremst hat mich letzte Woche die Suche nach dem Reißverschluß, aber ich kann verkünden, dass ich ihn gestern nach längerem Suchen wiedergefunden habe! Somit bin ich guter Dinge, dass die Jacke am Wochenende fertig wird. Denn es bedarf nur noch des Einnähens vom RV und die Kapuze muss noch ran. Denn seit gestern hat man die Möglichkeit bei nEmadA seine fertiges Herbstkind zu verlinken.

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Die Jacke für das Sewalong bei EllePuls ist auch fast fertig. Da war am Sonntag Finale! Diese hat mich echt Nerven gekostet, aber jetzt fehlt nur noch unten der Saum, welcher idealerweise schon gesteckt ist und das Gummiband in den Ärmeln.

Und dann stehen auf der Liste noch viele weitere Sachen. Zwei Strampelhosen und eine Mütze. Ein Geburtstagsgeschenk, welches schon am Samstag fertig sein muss. Ein Gürtelband aus Jersey in Lederoptik für meine liebste und einzige Tante! Davon habe ich schon zwei genäht, aber noch nie hier gezeigt. Vielleicht denke ich daran, dass ich bei dem nächsten mal Fotos mache. Fertig sein muss das Teil schon morgen! Und desweiteren wartet da noch ein Probenähen, das Schnittmuster ist schon gedruckt…

Da trifft es sich echt gut, dass die Kinder am Wochenende zu den Großeltern gehen und ich daheim freie Bahn hab. Aber vermutlich steht schon wieder viel zu viel auf meinem Zettel!

Pflegt ihr ebenfalls solche Listen? Verwerft ihr diese dann oder schafft ihr sie? (oder schaffen sie euch ;-))

Liebe Grüße

Kerstin

 

 

#lollapalooza in Berlin

Am vergangenen Wochenende fand im Treptower Park das #lollapalooza statt. Ewig hatte ich überlegt dort hinzugehen. Immerhin stand schon länger fest, dass die Kinder an dem Wochenende bei meinen Eltern sein werden. Eigentlich wollte ich nämlich mit meinem Mann mal ein Wochenende wegfahren. Aber dort, wo ich hin fahren wollte, war schon alles ausgebucht. Somit stand fest, wir kaufen uns ein Tagesticket für den Samstag! Das Line-Up sagt uns beiden zu und wir waren auch schon ewig nicht mehr zu einem Konzert.


Schon am S-Bahnhof Greifswalder standen mehr Menschen als für einen Samstag nachmittag üblich und auch die Bahn war entsprechend voll, was bei dem Wetter keine Freude ist…

Ausgestiegen sind wir dann am Treptower Park, um festzustellen, dass sich hier nur der Einlass für die Leute mit dem Zweitages-Ticket befand. Super! Also einmal um den kompletten Park rum zum Eingang Ost. Immerhin musste man nicht anstehen!.

Das Festivalgelände war riesig! Und überall gab es was zu entdecken. Neben den ganzen Bühnen gab es noch so Programm drumherum. Wir haben uns das Lolla Fun Fair genauer angesehen. Hier konnte man sich zurückziehen und sich diverse Straßenkünstler anschauen bzw zu hören oder man konnte sich selbst auf einem kleinen Kirmes an diversen Spielattraktionen versuchen. Unter anderem gabe es einen Fotoautomaten! Yeah, ich liebe diese Teile! Auch, wenn ich für diese Bilder meine Rechte an den Veranstalter abgetreten habe…


Dann gab es noch den „grünen Kiez“ mit diversen Workshops. Hier konnte man Projekte zum Thema Nachhaltigkeit begutachten. Hauptthema war der Klimawandel.

Kulinarisch war das Festival bestens aufgestellt. Man hatte das Gefühl sich plötzlich beim Streetfood in der Kulturbrauerei zu befinden. Essen in allen Facetten! Ein  Traum und die Preise ebenfalls… Das muss wohl der Festivals-Aufschlag sein…

So, nun aber zur Mukke! Das Line-Up zu Samstag findet ihr hier

Insgesamt gab es vier Bühnen. Die beiden Main Stages waren nah beieinandern, wollte man aber zwischendurch mal zur Alternative Stage, musste man einmal an das andere Ende! Alles machbar, aber schon ein wenig lästig bei 30 Grad! (Übrigens habe ich es das erste Mal geschafft mit meinem Schrittzähleruhrengerät die 20.000 Schritte zu knacken!!!)

Da Tocotronic und die Kaiser Chiefs zur gleichen Zeit gespielt haben, haben mein Mann und ich uns zwischendurch mal getrennt und auch anschließend auch wieder gefunden an einem Baum auf der „Absolut-Allee“.


Gemeinsam haben wir uns dann den Herrn Poisel bei einem vegetarischen Döner und einem vegetarischen Cheeseburger zu Gemüte geführt. So gestärkt haben wir das 90-minütige Set von Herrn Kalkbrenner ohne Hungerast überstanden und sogar noch genügend Energie gehabt, um bei den Kings of Leon nicht entkräftet zusammenzubrechen.

Insgesamt ein sehr gelungener Abend! Und die Wahl das Ganze im Treptower Park zu machen, fand ich persönlich super. Bei den Temperaturen hätte ich nicht in der prallen Sonne auf dem Flughafen Tempelhof stehen wollen. Der Park war großflächig abgesperrt und zum Teil wurden sogar extra Laufwege verlegt, um die frischangelegten Bereiche im Park zu schonen. Ausreichend Dixies waren ebenfalls vorhanden. Eventuell wären ein paar mehr Mülltonnen ideal gewesen, aber ich glaube, die Leute, die ihren Müll einfach haben fallen lassen, hätten das vermutlich auch gemacht, wenn sie statt sechs, drei Meter hätten gehen müssen.


Ich bin gespannt, wo es das Lollapalooza nächstes Jahr in Berlin hinverschlägt und wenn es es sich ergibt, gehe ich da gerne wieder hin! Festival zu beuschen und abends ins eigene Bett zu fallen, ist ab einem gewissen Alter quasi unbezahlbar!

Kommt gut in die Woche,

eure Kerstin

Joggen…

… heute mal nichts zum Thema Nähen! Denn heute war ich das erste Mal seit mindestens zwei Jahren Joggen.

Schon allein sich morgens zu überwinden früh aufzustehen und dann die Laufsachen auch wirklich einzupacken… Das war hart. Denn irgendeine Ausrede, warum man nun ausgerechnet heute nicht gehen kann, findet man immer!

Da wir auf Arbeit Duschen haben, kann man hier ganz bequem vor der Arbeit im Treptower Park joggen gehen und anschließend frisch geduscht am Arbeitsplatz erscheinen.

Aber liebe Leute, hier hat sich in der Umgebung soviel geändert und dann haben die auch noch den gesamten Treptower Park eingezäunt. Denn am Wochenende findet hier das Lollapalooza Festival  statt. Ich fühlte mich wie im Labyrinth. Ständig bin ich gegen irgendeinen Bauzaun gerannt. Entspannt joggen, ist was anderes.

Aber die knapp 25 Minuten, die ich mir fürs erste Mal vorgenommen hatte, habe ich geschafft. Erstaunlicherweise wußte der Körper noch wie man joggt. Aber es fühlte sich echt ungewohnt an und ich hatte das Gefühl, dass mein Körper total eingerostet ist. Dabei ist man doch mit kleinen Kinder täglich in Bewegung. Irgendeinem Kind rennt man doch immer hinterher?!

Und ich glaube auch, dass mein Laufstil  aussah wie ein Roboter, der gerade das Laufen gelernt hat…

Also insgesamt ausbaufähig und ich habe den Entschluß gefasst, dass ich nächste Woche wieder joggen gehen werde!

Dabei merke ich jetzt schon den aufkommenden Muskelkater…

Habts fein, eure Kerstin

Virtueller Staub

Hier ist ganz schön staubig, sofern es virtuellen Staub gibt… 4 Wochen ist der letzte Post her. Aber liebe Leute 3 Wochen davon war der Kinderladen zu! Und da der Mann ja einen neuen Job angefangen hat, war ich diese Wochen mit den Kids auch auf mich allein gestellt. Zumindest von morgens bis abends! Und abends ging dann nix mehr. Da hat der Sofamagnet gnadenlos zugeschlagen und nicht mehr losgelassen! Aber jetzt herrscht hier wieder Alltag! Die Kids gehen in den Kinderladen und der Mann zur Arbeit und meine Tage bis zum Wiedereinstieg kann man jetzt auch schon an fast einer Hand abzählen!

Einiges habe ich genäht, aber meist waren es wie üblich Geburtstagsgeschenke und manche davon haben es nicht mal vor die Linse geschafft!

Aber eines habe ich fotografiert…

Und zwar hat sich die Tochter eines sehr guten Freundes einen Pulli zum Geburtstag gewünscht und dafür habe ich dann mal wieder ein Schnittmuster aus meiner Nähbibel ausgesucht, abgepaust, zugeschnitten und genäht.


Die kleine Dame liebt den Pulli sehr und die beiden urlauben jetzt in Skandinavien!


So jetzt ist der Staub hier weggepustet und ab jetzt wird wieder regelmäßig gebloggt! Und damit das auch nicht schief geht, werde ich einfach mal wieder bei einem Sewalong mitmachen! Wie jedes Jahr gibt es bei Nemada den Herbstkind Sewalong! Der Softshell ist schon bestellt und das Schnittmuster steht ebenfalls fest. Aber mehr dazu dann zu den einzelnen Meilensteinen!

Verlinkt zu: nEmadA

Ohne Telefon…

… ist alles doof.

Irgendwie zeiht es sich hier gerade durch wie ein roter Faden, leider nicht im positiven Sinne!

Letzte Woche hatte erst das große Kind Fieber, dann das Kleine genau dann als wir bei Freunden in Rostock waren! Der liebste Mann stieg dann gleich mit ein und bekam ebenfalls am Samstag Fieber. So dass wir unseren Besuch vorzeitig abbrachen und ich als Krankentransporter zurück nach Berlin fungierte.

Am Sonntag war dann das kleine Kind wieder fit, der Mann hing todsterbenskrank auf dem Sofa… Fussball schauen ging aber Gott sei Dank noch!

Montag früh stellte ich dann mit Erschrecken fest, dass mein iPhone nicht mehr angeht. Ich hatte es über Nacht zum Laden angesteckt, aber morgens blieb der Bildschirm schwarz. Ein Anruf beim Support ergab, dass man mir per Telefon nicht helfen könnte! Ach nee? Also einen Termin gemacht für den Apple Store am Ku´Damm.

Die hatten gestern sooo viel zu tun… Das sagte doch die punkig angehauchte Servicekraft, dass sie gerade mehr Kunden als Mitarbeiter haben! Das ist natürlich ne Frechheit. Also 30 Minuten gewartet, um dann zu erfahren, dass man nichts mehr machen kann. Ich könnte es zur Reparatur geben, würde aber im Ergebnis ein neues iPhone (für schlappe 309€) bekommen und mein Altes nie wieder sehen. Hmm nee, also so wollte ich das nun auch nicht. Was ist denn mit meinen ganzen Daten und vielleicht kann man es mal aufmachen und gucken, wo der Fehler liegt? Aber die Mühe macht sich Apple nicht.

Immerhin bekam ich eine Empfehlung für eine Firma, die solche Datenrettung preiswert durchführt. Dort habe ich nächsten Montag einen Termin!

Momentan kann ich das angeknackste iPhone von meinem Mann benutzen.

Ich sag euch,  was jetzt SportNews, TV-Tipps und tägliche Rezeptempfehlungen angeht, bin ich Top informiert! Denn bisher sind noch alle seine Apps auf dem Gerät…

Man ist echt aufgeschmissen, da merkt man erst wie abhängig man ist…

Und als wäre das nicht schon genug, habe ich jetzt auch diesen komischen Zweit-Tage-Infekt… Letzte Woche ging nämlich mal wieder Magen-Darm im Kinderladen um und vermutlich haben wir eine abgeschwächte Variante abgegriffen.

Gott sei Dank ist das große Kind seit letzter Woche im Urlaub mit Oma und Opa.

Somit stehen die Nähmaschinen gerade still…